HockNachhaltiges Leben, dies meint, die Bedürfnisse der Gegenwart so zu befriedigen, dass die Möglichkeiten zukünftiger Generationen nicht eingeschränkt werden. Wie das aussehen könnte, sollte an den diesjährigen Projekttagen erkundet werden. In 34 verschiedenen Projekten wurden umweltschonenden Aktionen erprobt. Ein wichtiges Thema war natürlich der bewusste Umgang mit den Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler kochten saisonal und regional, stellten vegane Kosmetika her, machten Kunst aus Müll, eröffneten einen Kleidertauschmarkt und re- und upcycelten Elektrogeräte, Tetra-Packs, Pappe, Socken, Holz oder Kronkorken.




Bau von NistkästenEin verändertes Freizeitverhalten wurde praktisch erprobt durch eine Radtour zum Bodensee oder erlebnisreiche Streifzüge durch den Schwarzwald. Ein dritter Schwerpunkt war der aktive Umweltschutz. Es wurden Nistkästen und Insektenhotels gebaut oder in Stadt und Wald Müll gesammelt. Aber auch Aufklärung tut not: Verschiedene Gruppen erstellten Infowände oder kleine Filme, um über die Möglichkeiten und Probleme bei der Produktion von Kleidung, Kosmetika, Strom oder Nahrung zu informieren.
Den Abschluss der Projekttage bildete dann ein gemeinsamer Hock am Freitagnachmittag, zu dem der Schulleiter Oliver Porsch die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern in der Aula begrüßte, nachdem die Streicher-AG den Hock musikalisch eröffnet hatte. Das Publikum wurde prächtig unterhalten durch Tanz und Gesang, Filmen aus den Projektgruppen und einer kleiner Sockenpuppen-Aufführung. Im Foyer und auf dem Schulhof konnte man es sich dann gut gehen lassen bei den zahlreichen kulinarischen Angeboten, das ein oder andere kaufen oder einfach der Musik der Bigband lauschen.

ReparaturwerkstattUpcycling von Tetra-Packs









Recycling von ComputernStreicher-AG









ChorVerkauf von Sockenpuppen