In der 5. Klasse hat Ihr Kind wöchentlich fünf Stunden Deutsch.
Wir möchten im Deutschunterricht die sprachlichen Fähigkeiten Ihres Kindes erweitern und vertiefen, es befähigen, Sprache korrekt, bewusst und differenziert zu gebrauchen und selbständig und kreativ mit ihr umzugehen, Ihrem Kind die Bedeutung und Wirkung von Sprache erfahren sowie die Vielfalt von Texten und Medien kennen lernen lassen.
Im Umgang mit Sprache und Literatur erschließen sich Ihrem Kind wesentliche Aspekte unserer Wirklichkeit. Der Deutschunterricht fördert die Persönlichkeitsentwicklung Ihres Kindes und vermittelt ihm Maßstäbe zur gedanklichen Orientierung in der Welt. Mit Ihrem Kind lesen wir Texte unterschiedlicher Art: Erzählungen und Gedichte, aber auch Gebrauchstexte. Literatur auf der Bühne erlebt Ihr Kind in der 5. Klasse im Rahmen eines Theaterbesuchs. Die Möglichkeit, selber zu schauspielern, bietet die Theater-AG der Unterstufe.
In der 6. Klasse beteiligen wir uns am landesweiten Vorlesewettbewerb. Die Teilnahme hieran ist natürlich freiwillig.
Außerunterrichtlich arbeiten wir in der 5. Klasse auch mit unserem Bildungspartner, der Mediathek Schramberg, zusammen. Hier arbeitet Ihr Kind an verschiedenen Projekten und erhält eine Einführung in die Bibliothek.

In unserer immer kleiner werdenden Welt spielen Fremdsprachenkenntnisse eine immer größere Rolle, nicht nur auf Reisen, sondern auch im Berufsleben und nicht zuletzt im internationalen Dialog. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler darauf vorbereiten, sich in diesen Bereichen souverän bewegen zu können. Neben dem Spracherwerb, der zum Ziel hat, sich flüssig und differenziert in verschiedensten Situationen ausdrücken zu können, hat die Auseinandersetzung mit kultureller Vielfalt eine große Bedeutung. Somit ist es unsere Aufgabe, unseren Schülerinnen und Schüler den Respekt und die Wertschätzung gegenüber anderen Kulturen nahezubringen und sie mit einer interkulturellen Handlungskompetenz auszustatten, so dass Begegnungen mit anderen Sprachen und Kulturen gelingen.
Im Bildungsplan 2016 heißt es ebenfalls: „Fremdsprachen zu lernen heißt, in fremde Welten einzutauchen und diese in steigendem Maße zu verstehen.“ In unserem Unterricht legen wir großen Wert auf möglichst authentisches Material wie zum Beispiel Nachrichten, Podcasts, Lieder, Filme, Videos etc. in englischer Sprache. Die Ausstattung aller unserer Räume mit ViewBoards und der Einsatz von Tablets ab Klasse 8 unterstützt uns bei dem Ziel, unseren Unterricht mediengestützt zu gestalten. Außerdem organisieren wir regelmäßig Theateraufführungen in englischer Sprache an unserer Schule, damit die Schülerinnen und Schüler in ganz unterschiedliche andere Welten eintauchen können.
In unserem Unterricht erworbenes soziokulturelles Wissen im Zusammenspiel mit interkultureller und funktionaler kommunikativer Kompetenz versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage, künftig Auslandsaufenthalte und internationale Begegnungen im Rahmen von Ausbildung, Studium und Beruf sowie im Privatleben gezielt und informiert in die Wege zu leiten und erfolgreich zu bewältigen. In unserer Jahrgangsstufe 10 findet jedes Jahr eine Fahrt nach Südengland statt und die Schülerinnen und Schüler können ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse am „lebenden Objekt“ ausprobieren. Ferner hatten auch schon verschiedene Studienfahrten in der Kursstufe das Ziel Großbritannien.

Französisch ist ein Unterrichtsfach, und es ist noch viel mehr! Es ist eine Lebensart, es ist die Sprache unserer direkten Nachbarn. Zusammen werden wir die frankophone Welt mediengestützt und interaktiv in unserem eigens dafür eingerichteten Fachraum kennenlernen. Mit Hilfe unserer Lehrwerkshelden und –heldinnen erleben wir den Alltag einer typischen Familie, feiern mit ihnen Feste, machen Crêpes und lassen die deutsch-französische Freundschaft hochleben. Abgerundet wird das Ganze mit einem gelebten Miteinander in Form von kleinen Briefkontakten, Drittortbegegnungen oder Tagesfahrten sowie der Teilnahme am Delf-Diplom-A2 intégré in Klasse 8.

Wer sich nach der 10.Klasse bzw. 11. Klasse noch in die Kursstufe wagt, lernt viel über die wechselvolle Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen, die als Beispiel guter Zusammenarbeit gerade in einem durch den Brexit erschütterten Europa gelten können. Ein schriftliches Abitur berechtigt ohne Sprachprüfung mit einem bestätigten Niveau B 2 zu einer Einschreibung an einer französischen Universität und sogar zu einem binationalen Studiengang: ein echtes Plus in einer internationalen Welt; denn nicht nur in Frankreich spricht man Französisch, sondern auch in Belgien, in der Westschweiz und in weiten Teilen Afrikas, um nur einige Länder zu nennen.

Non scholae, sed vitae discimus (Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir)!

Am Gymnasium Schramberg wird Latein als 2. Fremdsprache ab der 6. Klasse angeboten.04
In der 5. Klasse können sich die Schülerinnen und Schüler im Frühjahr zwischen Latein und Französisch als 2. Fremdsprache entscheiden. Zwischen 25% und 45% eines Jahrgangs entscheiden sich in der Regel für Latein. Am Ende von Klasse 10 erwirbt man ohne gesonderte Prüfung das Latinum, sofern man mindestens die Note „ausreichend“ im Zeugnis erreicht.
In den Klassen 6 bis 8 wird das neue attraktive Lehrbuch „Pontes“ eingesetzt. Nach dem Erwerb der sprachlichen Grundlagen in den ersten drei Jahren werden in den Klassen 9 und 10 unter anderem Originaltexte von Caesar, Cicero, Ovid und Seneca behandelt.
Trier2023Am Ende von Klasse 6 findet gemeinsam mit der Fachschaft Geschichte eine Exkursion zum römischen Gutshof nach Hechingen/Stein statt und in Klasse 9 gibt es eine mehrtägige Studienfahrt nach Trier, wo noch viele Spuren des römischen Erbes präsent sind.
Es gibt viele gute Gründe, Latein zu lernen, in der informativen Broschüre des Kultusministeriums „Latein macht Spass“ finden sich einige davon. Ebenfalls sehr informativ ist die Broschüre des Deutschen Altphilologenverbands „Latein für alle – Omnibus“.
Wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen der Sprache der Römer ist die Fähigkeit und Bereitschaft zu regelmäßigem und ausdauerndem Lernen der Vokabeln und Wortendungen, die im Lateinischen ganz besonders zu beachten sind.

Spanisch hat am Gymnasium Schramberg eine lange Tradition und kann als 3.Fremdsprache ab Klasse 8 als Profilfach gewählt werden. Das heißt, es ist dann Hauptfach und wird 4 Stunden die Woche unterrichtet.
Da dies dann die dritte Fremdsprache ist und auf Vorwissen zurückgegriffen werden kann, lernen die Schülerinnen und Schüler recht schnell, sich in Alltagssituationen auf Spanisch auszudrücken und haben schon nach wenigen Wochen sehr schöne Erfolgserlebnisse.
Am Ende der 10. Klasse befinden sich die Schülerinnen und Schüler bereits auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht.
  • die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet.
  • sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern.
  • über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.

In der Kursstufe kann dann Spanisch am Gymnasium Schramberg als 5-stündiges Leistungsfach oder 3-stündiges Basisfach gewählt und als Prüfungsfach ins Abitur eingebracht werden. Dies geschieht seit etlichen Jahren sehr erfolgreich. Das Niveau entspricht dann der Stufe B2 des GER.

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen,
  • versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen.
  • sich so spontan uns fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist.
  • sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.

Die Besonderheiten des Fachs Spanisch am Gymnasium Schramberg sind unter anderem der eigene Spanisch-Fachraum, der über ein interaktives Whiteboard und eine Dokumentenkamera verfügt, so dass der Unterricht unter Einbezug moderner Medien, Videoclips, Internet, etc. und in angenehmer Atmosphäre stattfindet. So stehen dort den Schülern auch jederzeit Wörterbücher, spanische Zeitschriften und Zeitungen, und weiteres Differenzierungsmaterial zur Verfügung.
Als Erweiterung zum Spanisch-Fachraum verfügen wir auch über einen kleinen zusätzlichen Kommunikationsraum zur gezielten Förderung von Kleingruppen-Diskussionen und Partnerarbeit.


Das Wort Geografie bedeutet die WISSENSCHAFT DER ERDE. Dort lernt man unsere Erde und alles drumherum gut kennen.
Bei unserem Blick in den WELTRAUM gab es vieles zu entdecken, z.B. dass die Erde einer von 8 Planeten in unserem Sonnensystem ist. Die OZEANE und KONTINENTE unseres Planeten wurden uns durch Arbeitsblätter und Filme erklärt.
Danach lernten wir, uns mit dem KOORDINATENSYSTEM, dem ÄQUATOR und den LÄNGEN- und BREITENGRADEN auf unserem Erdball zurechtzufinden. Die HIMMELSRICHTUNGEN zu erlernen machte uns viel Spaß. MERKE: Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen.
Mit dem ATLAS und den Maßstäben zu arbeiten war nicht einfach, machte aber Spaß.
Die BUNDESLÄNDER DEUTSCHLANDS (z.B. Baden-Württemberg) und ihre HAUPTSTÄDTE (z.B. Stuttgart) kamen als Nächstes dran. Sich in Deutschland zu orientieren war für manche ein Klacks, andere brauchten aber auch etwas länger. Die SCHWÄBISCHE ALB und das WATTENMEER mit seinen ganzen Bewohnern lernten wir mit viel Spaß gut kennen.
ENDLICH!!! Die ERDE mit ihren ganzen GEBIRGEN, FLÜSSEN, LÄNDERN, etc. wurde uns mit einem riesigen Arbeitsblatt nahegelegt. Die ALPEN und VULKANE waren leider nicht unser Fachgebiet, wodurch der Unterricht aber auch sehr lustig wurde.

In der 7. Klasse bekommt Ihr Kind ein neues Fach: Geschichte. In ihm beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Fragen nach dem Leben von Menschen in vergangenen Zeiten: Wie haben diese Menschen ihr Zusammenleben organisiert? Welche Formen von Arbeitsteilung, der Produktion von Gütern und des Handels gab es? Was war für das Alltagsleben der Menschen kennzeichnend? Welche kulturellen Besonderheiten charakterisierten die Angehörigen einer bestimmten Gesellschaft?
Den Schwerpunkt des Unterrichts bildet dabei die Welt des Altertums: Ihr Kind lernt den fundamentalen Wandel des Lebens vorgeschichtlicher Menschen zwischen der Alt- und der Jungsteinzeit kennen, mit dem kulturelle Grundlagen entstanden, die bis zum heutigen Tag unser Leben bestimmen: Sesshaftigkeit, Zusammenleben in Dörfern und Städten, Ackerbau und Viehhaltung. Anschließend beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem alten Ägypten.
Der inhaltliche Schwerpunkt der 7. Klasse liegt aber in der Auseinandersetzung mit dem alten Griechenland und dem Römischen Reich. Dabei erkennen die Schülerinnen und Schüler immer wieder, wie sehr kulturelle Eigenarten der antiken Griechen und Römer unter Umständen auch noch auf unser heutiges Leben Einfluss haben – erkennbar zum Beispiel in der Baukunst, im Theater, im Recht und in der Sprache. […]
Betrachtet man den Geschichtsunterricht am Gymnasium insgesamt, so steht in seinem Mittelpunkt die deutsche Geschichte. Wesentliche Entwicklungen der europäischen wie auch der Weltgeschichte werden dennoch nicht vernachlässigt. Und immer wieder werden Ihrem Kind „Fenster zur Welt“ geöffnet, durch die es auf andere Kulturen – beispielsweise die chinesische und diejenige Mesopotamiens – blicken kann, um seinen Horizont zu erweitern und Vergleiche mit der eigenen Geschichte und ihren Charakteristika anstellen zu können. In methodischer Hinsicht wird Ihr Kind mit den wesentlichen Instrumenten bekannt gemacht, die es ihm erlauben, unter anderem aus Bildern, Textquellen, Karten, Überresten und Bodenfunden Erkenntnisse über die Vergangenheit zu erzielen.
Ihr Kind wird, soweit dies stundenplantechnisch möglich ist, in einem Fachraum unterrichtet, der auf die spezifischen Bedürfnisse des Geschichtsunterrichts ausgerichtet ist: Zahlreiche Karten, Nachschlagewerke und andere Unterrichtsmaterialien stehen zur Verfügung. Daneben ist der Raum unter anderem mit Computer, Viewboard, Beamer und Visualizer ausgestattet. Besonderer Beliebtheit bei den Schülerinnen und Schülern erfreut sich aber ein Einrichtungsgegenstand, der selber ein Stück Geschichte ist: eine alte Schulbank, wie sie vielleicht noch die Groß- oder Urgroßeltern Ihres Kindes aus ihrer eigenen Schulzeit kennen.

Gemeinschaftskunde wird ab dem 8. Schuljahr unterrichtet, zweistündig in den Klassen 8 und 9, einstündig in Klasse 10 sowie in der Oberstufe (Jahrgangsstufe 11 und 12). Das vorrangige Ziel des Gemeinschaftskundeunterrichts besteht darin, einen Beitrag zur politischen Bildung der Schülerinnen und Schüler zu leisten: Sie sollen zu politisch mündigen Bürgern erzogen werden, weil ein demokratisches Gemeinwesen nur funktionieren kann, wenn diejenigen, die dieses Gemeinwesen bilden, also die Bürgerinnen und Bürger, über politische Kenntnisse verfügen. Dementsprechend ist es von zentraler Bedeutung, dass die Schülerinnen und Schüler eine eigene politische Meinung entwickeln und diese begründen können. Zu diesem Zweck beschäftigen sich die Schüler im Gemeinschaftskundeunterricht mit der ganzen Bandbreite politischer Themen: mit den rechtlichen Grundlagen unseres Staatswesens, zum Beispiel mit den Grundrechten, der Verfassung oder den Gesetzgebungsverfahren in den Parlamenten; mit den Prinzipien des Sozialstaats, mit Möglichkeiten der Beteiligung an politischen Prozessen oder auch mit Fragen der internationalen Politik.
Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts werden in der Regel zwei Exkursionen unternommen. In der 9. Klasse besuchen die Schülerinnen und Schüler den Landtag in Stuttgart, in der 10. sind europäische Institutionen mit Sitz in Straßburg das Ziel der Exkursion.

In den Fächern katholische und evangelische Religion geht es um die Vermittlung christlicher Glaubensinhalte, kirchlicher Traditionen, biblischen Wissens und ethischer Werte. Er besitzt auch eine sinnvermittelnde Dimension bei der Auseinandersetzung mit menschlichen Grunderfahrungen wie Vertrauen, Liebe, Schuld, Leid und Tod.
Wie ein roter Faden ziehen sich das Leben und die Lehre Jesu Christi durch den Lehrplan. So beschäftigen wir uns in den verschiedenen Klassenstufen mit seinem Leben, den Gleichnissen, den Wundern und der Bergpredigt.
Aber nicht nur mit der eigenen, auch mit anderen Religionen setzen wir uns respektvoll auseinander, so mit dem Judentum, dem Islam und fernöstlichen Religionen. In diesem Zusammenhang unternehmen wir alljährlich Exkursionen zu einer Synagoge und einer Moschee in unserer Umgebung.
Der Religionsunterricht ist nach Art. 7 Abs. 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und nach Art. 18 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg ordentliches Lehrfach, das von Staat und Kirche gemeinsam verantwortet wird. Er wird in der Regel konfessionell getrennt erteilt. Schülerinnen und Schüler, die konfessionslos sind oder einer anderen Konfession angehören, können am Religionsunterricht ihrer Wahl teilnehmen oder müssen ab Klasse 5 den Ethikunterricht besuchen.
Wichtiges Leitprinzip an unserer Schule ist die ökumenische Zusammenarbeit. Dies zeigt sich z.B. in der Oberstufe: Kommt ein 5-stündiger Leistungskurs Religion zustande, was in den letzten Jahren öfter der Fall war, so wird dieser konfessionell-kooperativ unterrichtet, d.h. er steht Schülerinnen und Schüler beider Konfessionen offen.
Während der ökumenische Gottesdienst am Anfang des Schuljahres von den Schramberger Pfarrer*innen gestaltet wird, wird der Schuljahresendgottesdienst traditionell von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe vorbereitet und geleitet.

Immanuel Kant hat einmal die Gebiete, mit denen sich Philosophen beschäftigen, in Form von Fragen dargestellt. Unter anderem setzt sich Kant zufolge die Philosophie mit der Frage auseinander, was der Mensch tun solle. Diese Frage lässt sich auch so formulieren: Was ist gut, was ist böse? Oder: Welches Verhalten ist richtig, welches falsch?
Auf einer theoretischen Ebene, aber auch mithilfe konkreter Fallbeispiele setzt sich das Fach Ethik mit diesen Fragen auseinander. Ab der fünften Klasse beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler damit, wie Urteile über die Richtigkeit von Verhaltensweisen begründet werden können. Sie erwerben Sachwissen, zum Beispiel in der Weise, dass sie wesentliche Positionen von Philosophen kennenlernen, die sich mit Problemen der Ethik auseinandergesetzt haben. Dabei kommen sie mit weiten Teilen der Philosophiegeschichte in Berührung; machen sich mit der Ethik des Aristoteles und der Stoiker vertraut, lernen die Gedankengebäude der Utilitaristen oder eben auch Immanuel Kants kennen.
Der Bezugspunkt ist dabei stets die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Sie üben die Fähigkeit zum folgerichtigen und begründeten Argumentieren und erweitern dabei ihre Fähigkeiten zu selbständigem Denken.

Das Schulfach WBS (Wirtschaft und Studienorientierung) wird an den Gymnasien des Landes Baden-Württemberg erst seit dem Schuljahr 2018/19 unterrichtet. Der Unterricht beginnt in der 8. Klasse. Das wesentliche Ziel, das mit dem neuen Fach verfolgt wird, ist, den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, sich über ihre Berufswünsche klarer zu werden. Dazu ist es notwendig, eigene Ziele und Erwartungen mit den Anforderungen abzugleichen, die in der Arbeitswelt gestellt werden.
Die Schülerinnen und Schüler lernen in WBS unterschiedliche Bewerbungsverfahren kennen sowie verschiedene Möglichkeiten, wie nach dem Abschluss der schulischen Ausbildung die berufliche Entwicklung gestaltet werden kann. In diesem Zusammenhang spielen Informationen über konkrete Berufsbilder und den Wandel in der Arbeitswelt eine wichtige Rolle. So beginnt hier die Vermittlung einer umfassenden ökonomischen Bildung, die in der Oberstufe im Fall der Wahl des fünfstündigen Leistungsfachs vertieft wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie funktionierendes und möglichst faires Wirtschaften ermöglicht werden kann, indem sie sich mit den Akteuren des Wirtschaftslebens beschäftigen. Nicht zuletzt können die Schüler in Klasse 10 im Rahmen eines Berufspraktikums (BOGY) direkte Einblicke in das Arbeitsleben nehmen.


Mathematik ist eine zentrale kulturelle und zivilisatorische Errungenschaft. Mathematik unterstützt bei der Bewältigung vielfältiger Lebenssituationen und dient kulturübergreifend als Sprache in einer zunehmend technisierten und ökonomisierten Welt. Die Beschäftigung mit innermathematischen oder mathematisierbaren Problemen trägt wesentlich zur Entwicklung der Persönlichkeit bei.
Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Sorgfalt, Exaktheit und Zielstrebigkeit werden gefördert und gefordert. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass zur Überwindung mathematischer Herausforderungen der Aufbau mathematischen Wissens und präzises Denken und Formulieren notwendig sind.

Mathematische Bildung bedeutet unter anderem

  • Mathematik mit ihrer Fachsprache, ihren Symbolen, Bildern und Formeln in der Bedeutung für die Beschreibung und Bearbeitung von Aufgaben und Problemen inner- und außerhalb der Mathematik zu kennen und zu begreifen,
  • in der Bearbeitung von Fragen und Problemen mit mathematischen Mitteln allgemeine Problemlösefähigkeit zu erwerben.

Im Mathematikunterricht am Gymnasium Schramberg kommen neben der klassischen Ausbildung mit Schreibgerät, Zirkel, Lineal und wissenschaftlichem Taschenrechner moderne Methoden wie Computer- und Tablet-Einsatz mit entsprechenden Programmen wie Tabellenkalkulation, dynamischen Geometrie-, Algebra-, Analysis- und Stochastikprogrammen zum Tragen. Unten ist eine animierte Darstellung der Hinführung zum Integral über Zerlegungsssummen abgebildet. Dies wurde mit dem Programm „geogebra“ verwirklicht.

Naturwissenschaftliche Erkenntnisse beeinflussen seit der Antike die Entwicklung der Kultur auf der ganzen Welt. Die Physik prägte durch ihre Erkenntnisse und ihre Methodik andere Naturwissenschaften und löste vor allem im Bereich der Philosophie mehrmals geisteswissenschaftliche Umwälzungen aus.
Mit dem Erfolg der Physik ist das Wirken Galileo Galileis verbunden: Neben seiner innovativen, streng mathematischen Vorgehensweise prägte er vor allem die Rolle des Experimentes in der Physik als notwendige empirische Überprüfung physikalischer Theorien. Seither unterscheidet sich die Physik von anderen Welterklärungsansätzen durch den konsequenten Anspruch auf die prinzipielle Überprüfbarkeit des Wissens durch das Experiment. Dieser Ansatz spiegelt sich in den Denk- und Arbeitsweisen der Physik wider, die gemeinsam mit den physikalischen Inhalten unverzichtbarer Bestandteil eines naturwissenschaftlichen Unterrichts sind.
Physikalische Bildung ermöglicht dem Individuum eine aktive Teilhabe an gesellschaftlicher Kommunikation und Meinungsbildung über technische Entwicklung und naturwissenschaftliche Forschung und ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Allgemeinbildung in einer naturwissenschaftlich-technisch geprägten Welt.
Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sollen die Schülerinnen und Schüler erwerben?

  • Phänomene und Experimente zielgerichtet beobachten und ihre Beobachtungen beschreiben,
  • Hypothesen zu physikalischen Fragestellungen aufstellen,
  • Experimente zur Überprüfung von Hypothesen planen (unter anderem vermutete Einflussgrößen getrennt variieren),
  • Experimente durchführen und auswerten, dazu gegebenenfalls Messwerte erfassen,
  • Messwerte auch digital erfassen und auswerten (unter anderem Messwerterfassungssystem, Tabellenkalkulation),
  • mathematische Zusammenhänge zwischen physikalischen Größen herstellen und überprüfen,
  • mathematische Umformungen zur Berechnung physikalischer Größen durchführen,
  • zwischen realen Erfahrungen und konstruierten, idealisierten Modellvorstellungen unterscheiden (unter anderem Unterschied zwischen Beobachtung und Erklärung),
  • Analogien beschreiben und zur Lösung von Problemstellungen nutzen,
  • mithilfe von Modellen Phänomene erklären und Hypothesen formulieren,
  • Sachtexte mit physikalischem Bezug sinnentnehmend lesen.

Zum Erreichen dieser Ziele verfügt das Gymnasium Schramberg über eine gut ausgestattete Physiksammlung, in der Schülerexperimente sowohl mit traditioneller Messtechnik als auch mit modernsten Messwerterfassungssystemen durchgeführt und ausgewertet werden können.

Betreten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 erstmals den Chemieraum, tauchen sie in eine Welt der Stoffe, Moleküle und Reaktionen ein. Durch eine Vielzahl von eigenen Experimenten, durch das Arbeiten mit Modellen und durch theoretische Überlegungen erschließen sie sich zunehmend die Zusammenhänge und Strukturen des Faches Chemie.
Unser Anliegen ist es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass Chemie in unserem Leben allgegenwärtig ist: Die biologischen Funktionen unseres Körpers beruhen auf chemischen Reaktionen. Wir sind von Stoffen umgeben, deren Nutzung für uns alltäglich und selbstverständlich ist. Darüber hinaus trägt chemisches Wissen zum Verständnis unserer Umwelt maßgeblich bei und ermöglicht so eine bewusste und reflektierte Lebensweise.
Diese alltäglichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler werden im Chemieunterricht aufgegriffen und fachsystematisch analysiert. Bis zum Ende der Klasse 10 wird somit ein starkes Fundament an chemischen Grundwissen gegossen, das die Basis für die Bewältigung der drei- und fünfstündige Kurse in der Oberstufe sowie für das erfolgreiche Ablegen der Abiturprüfung bildet.

Das Schönste in den Biologieräumen sind unsere Tiere. Hier tummeln sich verschiedene Fische im Aquarium und daneben plantschen 2 Rotwangenschmuckschildkröten. „Plitsch“ und „Platsch“ machen während der Unterrichtsstunden gerne Köpfer von der oberen Ebene ihres Aquariums. Genau hinschauen muss man bei den Stabschrecken: Da sie wie Äste aussehen, sind sie gut getarnt.
Diese praktische Anschauung der Tier wird natürlich ergänzt von verschiedenen Filmen, die auf den Viewboards gezeigt werden. Wenn möglich finden Praktika statt: Wie ist ein Schweineherz aufgebaut? Warum halten Federn warm? Können Schnecken hören? Vor dem Aquarium einen der Fische abzuzeichnen oder im Schulhof Bäume und Pflanzen zu bestimmen, macht vielen Schülerinnen und Schülern Spaß.
Dabei stehen in Klasse 5 und 6 die Wirbeltiere mit ihren Klassen im Vordergrund: Wie fängt eine Katze eine Maus? Braucht der Wolf seine Krallen, um die Beute zu erwischen? Daneben lernen wir viel über Wirbellose wie Spinnen, Insekten oder Weichtiere. Welche Jobs haben Bienen? Wie baut eine Kreuzspinne ihr Netz?
Viele Fragen werden bei uns im Biologieunterricht beantwortet!

Das Fach NwT – Naturwissenschaft und Technik – wurde am Gymnasium Schramberg seit dem Schuljahr 2018/19 ganz neu konzipiert. Das Leitthema lautet: Wir bauen ein Smarthome.
In Klassenstufe 8 wird das Modell eines Fachwerkhauses gebaut. Dabei werden aber auch die Grundlagen der Statik und die 3D-Modellierung des Hauses erarbeitet. Es ist also mehr als Basteln, was in diesem Hauptfach unterrichtet wird. Auch das zweite Modul in Klasse 8 geht über das Basteln eines Partyraumes für das Smarthome hinaus. Die Technik, die hinter dem Partyraum steckt, und das Programmieren des Mikrocontrollers erfordern Fachkenntnis, Geduld und Überblick.
In Klasse 9 wird das Smarthome um eine Garage und eventuell einen Aufzug ergänzt.
Im Modul Ausfachung werden unterschiedliche Verfahren entwickelt und gegenübergestellt. Selbstgebrannte Tonziegel und die Anwendung von traditionellem Lehmputzverfahren entwickeln beim Trocknen ihre Tücken. Wie kann man eine Schrumpfung beim Trocknen verhindern, so dass die Wand nicht aus dem Fachwerk fällt? Wie verbindet man Fachwerk und Ausfachung? Welche Ausfachung ergibt die beste Wärme- oder Schalldämmung? Fragestellungen der modernen Bautechnik werden aufgeworfen.
In Klasse 10 erwerben die Schülerinnen und Schüler prozessbezogene Kompetenzen im Bereich des Projektmanagements. Diese werden dann auch in den beiden großen Projekten in dieser Jahrgangsstufe umgesetzt. Zunächst wird sich mit der energetischen Versorgung des Modellhauses anhand einer Windpumpe beschäftigt. Hierzu werden u.a. GIS (Geographisches Informationssystem) – geleitete Standortanalysen des Heimatraumes durchgeführt und die Grundlagen der Bestandteile einer Windpumpe kennengelernt. Anschließend beschäftigen wir uns mit den Themen Energie und Energieversorgung, bevor das große Abschlussprojekt zum Ende der NWT-Zeit ansteht.
Durch die Integrierung und den Einsatz unserer 3D-Drucker sind den Projekten fast keine Grenzen mehr gesetzt. Dank großer Unterstützung und Kooperation unserer Bildungspartner wird unseren Schülerinnen und Schülern außerdem eine einmalige Möglichkeit geboten, mit Auszubildenden der Betriebe zusammenzuarbeiten sowie erste Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu erlangen.

Der Aufbaukurs-Informatik wird einstündig in Klassenstufe 7 unterrichtet. Es werden drei Themenblöcke behandelt:
Beim Thema Daten und Codierung erkennt der Schüler, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, Informationen zu codieren. Nicht nur moderne Barcodes und QR-Codes sondern auch die Blindenschrift, der Morsecode oder der Eiercode verschlüsseln Informationen. Diese geben sie wieder preis, wenn die Schüler sie decodieren. Andersherum können Texte und Bilder binär codiert werden, damit ein Computer sie auf dem Bildschirm darstellen kann.

Scratch ist eine bildungsorientierte visuelle Programmiersprache für Kinder. Intuitiv lernen die Schüler mit Scratch Algorithmen anzuwenden. Sie lernen also, eine Reihe von Anweisungen Schritt für Schritt auszuführen, um ein Problem zu lösen. Ein eigenes Spiel mit Scratch zu programmieren macht Spaß und bereitet die Schüler auf das Programmieren der Mikrocontroler in NwT in Klasse 8 vor.

Das Thema Rechner und Netze bringt den Schülern den Aufbau des Internets, aber auch von Heimnetzen und dem Schulnetz näher. Was sind Cloud-Dienste? Welche Daten werden über mich in sozialen Netzwerken gesammelt? Was sind Urheber- und Persönlichkeitsrechte? Wie kann ich unterschiedliche Dateiformate öffnen und abspeichern? – All das sind Fragen, die vor allem in Zeiten von Homeschooling eine enorme Wichtigkeit bekommen haben. Deshalb ist der Aufbaukurs Informatik in Klassenstufe 7 ein wichtiger Bestandteil der digitalen Ausbildung an unserer Schule – genau rechtzeitig, bevor in Klassenstufe 8 jeder Schüler sein Schul-Ipad bekommt.


In der Jahrgangsstufe 1 findet nun schon seit längerer Zeit ein zweistündiger Informatikkurs statt. Das Erlernen der Programmiersprache Java steht dabei im Mittelpunkt. Als Beispiel einer Applikation, die in einem der letzten Kurse programmiert worden ist, ist das Spiel „Farbenspiel“


Was machen wir so im Kunstunterricht?
Wir wollen mit Bildern die Welt verstehen und gestalten – Spuren hinterlassen. Wahrnehmen und sich selbst ein Bild machen – das wollen wir üben.
Mal genau und detailliert, nach Plan und Vorgabe. Dann wieder ganz frei nach Intuition und Fantasie.
Zeichnerische Fertigkeiten erlernen, kreative schöpferische Ideen entwickeln, zeichnen, malen, basteln, bauen…
Dies sind alles Stationen auf unserer Reise in die Welt der bildenden Kunst.
Alles, was du brauchst, ist Neugier, Mut, Entdeckergeist und Freude am Neuen. Ebenso Geduld, Ausdauer und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.

Warum machen wir das so?
Laut Bildungsplan fördert das Fach Bildende Kunst umfassend schöpferische Kräfte und ästhetische Sensibilität. Kunstunterricht zielt auf die Entwicklung der praktischen Gestaltungsfähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten von Schülerinnen und Schülern ab, fördert ihre Wahrnehmung, die Entfaltung imaginativer Fähigkeiten und eine ästhetisch-forschende Grundhaltung. In gleichem Maße ist die Auseinandersetzung mit der sichtbaren und gestalteten Umwelt sowie mit historischen und zeitgenössischen Bildmedien und deren Konstruktion von Wirklichkeit ein zentrales Anliegen des Faches. Das Fach Bildende Kunst ist praktisch orientiert und wirkt in allen seinen fachlichen Aspekten zwischen verschiedenen Lern- und Lebensbereiche vernetzend. (Quelle: Bildungsplan für Gymnasien in Baden-Württemberg 2016)

„Musik spricht Kinder und Jugendliche ganzheitlich an und ist ein zentrales Element ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung. Aus dieser grundlegenden Bedeutung von Musik für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ergeben sich die Ziele und Aufgaben von Musik in der Schule.“ (Bildungsplan 2016, Gymnasium, Musik, Leitgedanken)
Musik begleitet den Menschen ein Leben lang. Jeder beschäftigt sich auf seine ganz persönliche Art und Weise mit Musik. Der Musikunterricht am Gymnasium steht vor der großen Herausforderung, den individuellen und meist intuitiven Umgang mit Musik durch eine reflektive Komponente zu ergänzen. Dies kann nur dann gelingen, wenn dabei gerade die beiden erstgenannten Komponenten nicht aus den Augen verloren werden.

Während in der Unterstufe überwiegend die Grundbegriffe der Musiktheorie gelernt und vertieft werden, stehen in der Mittelstufe verschiedene Musikstile, Gattungen und Formen im Mittelpunkt. Die Oberstufe bietet die Möglichkeit zur Vorbereitung auf das Leistungsfach Musik, das am Gymnasium Schramberg seit 2008 regelmäßig angeboten wird.
Gemeinsames Singen, Klassenmusizieren mit dem Glockenspiel oder als Klassenband mit verschiedenen Instrumenten sind ein wichtiger Bestandteil des Musikunterrichts und bilden das Bindeglied zwischen Reflexion und praktischem Erleben. Durch den Einsatz von Tablets ab der Mittelstufe ist es möglich, Musikstile, Formen und Harmonieschemen produzierend zu erfahren.
Verschiedene AG’s (Bigband, Oberstufenchor, Streicher, Tonstudio) bieten den Schülern die Möglichkeit, sich mit ihren individuellen Fähigkeiten über den Unterricht hinaus am Schulleben zu beteiligen.

Bedeutung und Ziele des Faches an unserer Schule
Gemäß des neuen Bildungsplans 2016 wird unser Sportunterricht durch einen Doppelauftrag bestimmt, welcher sich als „Erziehung zum Sport und Erziehung im und durch den Sport“ beschreiben lässt. So wollen wir zum einen über ein breites Sportangebot den Schülerinnen und Schülern ein möglichst umfangreiches Spektrum an Bewegungserfahrungen ermöglichen und sie zum lebenslangen Sporttreiben motivieren. Zum anderen legen wir großen Wert darauf, durch den Sport personale und soziale Kompetenzen zu vermitteln, und die Schülerinnen und Schüler so zu fairen, verantwortungsvollen und hilfsbereiten Persönlichkeiten zu erziehen.

Bundesjugendspiele
Jedes Jahr finden bei uns auf dem Raustein für die Klassen 5-7 die Bundesjugendspiele statt, bei denen sich die Schüler und Schülerinnen in den leichtathletischen Disziplinen messen.

Raumsituation und technische Ausstattung
Mit drei Hallen (Gymnasiumshalle, Karl-Diehl-Halle, Kreissporthalle Sulgen), dem Hallenbad „Badschnass“ auf dem Sulgen, dem Bernecksportplatz und dem Raustein-Sportplatz sind für uns hervorragende Rahmenbedingungen gegeben, die wir auch zu nutzen wissen.
Für Bewegungsanalysen nutzen wir verschiedene Apps auf den iPads, um einen modernen, mediengestützten Unterricht zu gestalten

Jugend-trainiert-für-Olympia
Eine Aushängeschild des Gymnasiums sind die zahlreichen JtfO-Mannschaften, die in den Sportarten Basketball, Fußball, Handball, Schwimmen und Turnen erfolgreich unterwegs sind.

Ausdauerwettbewerbe
Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass sie unter Leistungs- und Wettkampfaspekten ausdauernd laufen können. Als Schule nehmen wir regelmäßig am ProSana Gesundheitslauf in Schramberg teil.

Sportturnier
Jedes Jahr findet für die Klassen 9 und 10 ein Sportturnier statt, bei dem sich die Klassen untereinander messen können.

AGs
In verschiedenen AGs können sich die Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause sportlich betätigen. Diese sind bspw. Schwimmen, Fußball, Basketball und Spiel & Sport.


In der 5. Klasse hat Ihr Kind wöchentlich fünf Stunden Deutsch.
Wir möchten im Deutschunterricht die sprachlichen Fähigkeiten Ihres Kindes erweitern und vertiefen, es befähigen, Sprache korrekt, bewusst und differenziert zu gebrauchen und selbständig und kreativ mit ihr umzugehen, Ihrem Kind die Bedeutung und Wirkung von Sprache erfahren sowie die Vielfalt von Texten und Medien kennen lernen lassen.
Im Umgang mit Sprache und Literatur erschließen sich Ihrem Kind wesentliche Aspekte unserer Wirklichkeit. Der Deutschunterricht fördert die Persönlichkeitsentwicklung Ihres Kindes und vermittelt ihm Maßstäbe zur gedanklichen Orientierung in der Welt. Mit Ihrem Kind lesen wir Texte unterschiedlicher Art: Erzählungen und Gedichte, aber auch Gebrauchstexte. Literatur auf der Bühne erlebt Ihr Kind in der 5. Klasse im Rahmen eines Theaterbesuchs. Die Möglichkeit, selber zu schauspielern, bietet die Theater-AG der Unterstufe.
In der 6. Klasse beteiligen wir uns am landesweiten Vorlesewettbewerb. Die Teilnahme hieran ist natürlich freiwillig.
Außerunterrichtlich arbeiten wir in der 5. Klasse auch mit unserem Bildungspartner, der Mediathek Schramberg, zusammen. Hier arbeitet Ihr Kind an verschiedenen Projekten und erhält eine Einführung in die Bibliothek.

In unserer immer kleiner werdenden Welt spielen Fremdsprachenkenntnisse eine immer größere Rolle, nicht nur auf Reisen, sondern auch im Berufsleben und nicht zuletzt im internationalen Dialog. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler darauf vorbereiten, sich in diesen Bereichen souverän bewegen zu können. Neben dem Spracherwerb, der zum Ziel hat, sich flüssig und differenziert in verschiedensten Situationen ausdrücken zu können, hat die Auseinandersetzung mit kultureller Vielfalt eine große Bedeutung. Somit ist es unsere Aufgabe, unseren Schülerinnen und Schüler den Respekt und die Wertschätzung gegenüber anderen Kulturen nahezubringen und sie mit einer interkulturellen Handlungskompetenz auszustatten, so dass Begegnungen mit anderen Sprachen und Kulturen gelingen.
Im Bildungsplan 2016 heißt es ebenfalls: „Fremdsprachen zu lernen heißt, in fremde Welten einzutauchen und diese in steigendem Maße zu verstehen.“ In unserem Unterricht legen wir großen Wert auf möglichst authentisches Material wie zum Beispiel Nachrichten, Podcasts, Lieder, Filme, Videos etc. in englischer Sprache. Die Ausstattung aller unserer Räume mit ViewBoards und der Einsatz von Tablets ab Klasse 8 unterstützt uns bei dem Ziel, unseren Unterricht mediengestützt zu gestalten. Außerdem organisieren wir regelmäßig Theateraufführungen in englischer Sprache an unserer Schule, damit die Schülerinnen und Schüler in ganz unterschiedliche andere Welten eintauchen können.
In unserem Unterricht erworbenes soziokulturelles Wissen im Zusammenspiel mit interkultureller und funktionaler kommunikativer Kompetenz versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage, künftig Auslandsaufenthalte und internationale Begegnungen im Rahmen von Ausbildung, Studium und Beruf sowie im Privatleben gezielt und informiert in die Wege zu leiten und erfolgreich zu bewältigen. In unserer Jahrgangsstufe 10 findet jedes Jahr eine Fahrt nach Südengland statt und die Schülerinnen und Schüler können ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse am „lebenden Objekt“ ausprobieren. Ferner hatten auch schon verschiedene Studienfahrten in der Kursstufe das Ziel Großbritannien.

Französisch ist ein Unterrichtsfach, und es ist noch viel mehr! Es ist eine Lebensart, es ist die Sprache unserer direkten Nachbarn. Zusammen werden wir die frankophone Welt mediengestützt und interaktiv in unserem eigens dafür eingerichteten Fachraum kennenlernen. Mit Hilfe unserer Lehrwerkshelden und –heldinnen erleben wir den Alltag einer typischen Familie, feiern mit ihnen Feste, machen Crêpes und lassen die deutsch-französische Freundschaft hochleben. Abgerundet wird das Ganze mit einem gelebten Miteinander in Form von kleinen Briefkontakten, Drittortbegegnungen oder Tagesfahrten sowie der Teilnahme am Delf-Diplom-A2 intégré in Klasse 8.

Wer sich nach der 10.Klasse bzw. 11. Klasse noch in die Kursstufe wagt, lernt viel über die wechselvolle Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen, die als Beispiel guter Zusammenarbeit gerade in einem durch den Brexit erschütterten Europa gelten können. Ein schriftliches Abitur berechtigt ohne Sprachprüfung mit einem bestätigten Niveau B 2 zu einer Einschreibung an einer französischen Universität und sogar zu einem binationalen Studiengang: ein echtes Plus in einer internationalen Welt; denn nicht nur in Frankreich spricht man Französisch, sondern auch in Belgien, in der Westschweiz und in weiten Teilen Afrikas, um nur einige Länder zu nennen.

Non scholae, sed vitae discimus (Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir)!

Am Gymnasium Schramberg wird Latein als 2. Fremdsprache ab der 6. Klasse angeboten.04
In der 5. Klasse können sich die Schülerinnen und Schüler im Frühjahr zwischen Latein und Französisch als 2. Fremdsprache entscheiden. Zwischen 25% und 45% eines Jahrgangs entscheiden sich in der Regel für Latein. Am Ende von Klasse 10 erwirbt man ohne gesonderte Prüfung das Latinum, sofern man mindestens die Note „ausreichend“ im Zeugnis erreicht.
In den Klassen 6 bis 8 wird das neue attraktive Lehrbuch „Pontes“ eingesetzt. Nach dem Erwerb der sprachlichen Grundlagen in den ersten drei Jahren werden in den Klassen 9 und 10 unter anderem Originaltexte von Caesar, Cicero, Ovid und Seneca behandelt.
Trier2023Am Ende von Klasse 6 findet gemeinsam mit der Fachschaft Geschichte eine Exkursion zum römischen Gutshof nach Hechingen/Stein statt und in Klasse 9 gibt es eine mehrtägige Studienfahrt nach Trier, wo noch viele Spuren des römischen Erbes präsent sind.
Es gibt viele gute Gründe, Latein zu lernen, in der informativen Broschüre des Kultusministeriums „Latein macht Spass“ finden sich einige davon. Ebenfalls sehr informativ ist die Broschüre des Deutschen Altphilologenverbands „Latein für alle – Omnibus“.
Wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen der Sprache der Römer ist die Fähigkeit und Bereitschaft zu regelmäßigem und ausdauerndem Lernen der Vokabeln und Wortendungen, die im Lateinischen ganz besonders zu beachten sind.

Spanisch hat am Gymnasium Schramberg eine lange Tradition und kann als 3.Fremdsprache ab Klasse 8 als Profilfach gewählt werden. Das heißt, es ist dann Hauptfach und wird 4 Stunden die Woche unterrichtet.
Da dies dann die dritte Fremdsprache ist und auf Vorwissen zurückgegriffen werden kann, lernen die Schülerinnen und Schüler recht schnell, sich in Alltagssituationen auf Spanisch auszudrücken und haben schon nach wenigen Wochen sehr schöne Erfolgserlebnisse.
Am Ende der 10. Klasse befinden sich die Schülerinnen und Schüler bereits auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht.
  • die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet.
  • sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern.
  • über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.

In der Kursstufe kann dann Spanisch am Gymnasium Schramberg als 5-stündiges Leistungsfach oder 3-stündiges Basisfach gewählt und als Prüfungsfach ins Abitur eingebracht werden. Dies geschieht seit etlichen Jahren sehr erfolgreich. Das Niveau entspricht dann der Stufe B2 des GER.

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen,
  • versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen.
  • sich so spontan uns fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist.
  • sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.

Die Besonderheiten des Fachs Spanisch am Gymnasium Schramberg sind unter anderem der eigene Spanisch-Fachraum, der über ein interaktives Whiteboard und eine Dokumentenkamera verfügt, so dass der Unterricht unter Einbezug moderner Medien, Videoclips, Internet, etc. und in angenehmer Atmosphäre stattfindet. So stehen dort den Schülern auch jederzeit Wörterbücher, spanische Zeitschriften und Zeitungen, und weiteres Differenzierungsmaterial zur Verfügung.
Als Erweiterung zum Spanisch-Fachraum verfügen wir auch über einen kleinen zusätzlichen Kommunikationsraum zur gezielten Förderung von Kleingruppen-Diskussionen und Partnerarbeit.

Das Wort Geografie bedeutet die WISSENSCHAFT DER ERDE. Dort lernt man unsere Erde und alles drumherum gut kennen.
Bei unserem Blick in den WELTRAUM gab es vieles zu entdecken, z.B. dass die Erde einer von 8 Planeten in unserem Sonnensystem ist. Die OZEANE und KONTINENTE unseres Planeten wurden uns durch Arbeitsblätter und Filme erklärt.
Danach lernten wir, uns mit dem KOORDINATENSYSTEM, dem ÄQUATOR und den LÄNGEN- und BREITENGRADEN auf unserem Erdball zurechtzufinden. Die HIMMELSRICHTUNGEN zu erlernen machte uns viel Spaß. MERKE: Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen.
Mit dem ATLAS und den Maßstäben zu arbeiten war nicht einfach, machte aber Spaß.
Die BUNDESLÄNDER DEUTSCHLANDS (z.B. Baden-Württemberg) und ihre HAUPTSTÄDTE (z.B. Stuttgart) kamen als Nächstes dran. Sich in Deutschland zu orientieren war für manche ein Klacks, andere brauchten aber auch etwas länger. Die SCHWÄBISCHE ALB und das WATTENMEER mit seinen ganzen Bewohnern lernten wir mit viel Spaß gut kennen.
ENDLICH!!! Die ERDE mit ihren ganzen GEBIRGEN, FLÜSSEN, LÄNDERN, etc. wurde uns mit einem riesigen Arbeitsblatt nahegelegt. Die ALPEN und VULKANE waren leider nicht unser Fachgebiet, wodurch der Unterricht aber auch sehr lustig wurde.

In der 7. Klasse bekommt Ihr Kind ein neues Fach: Geschichte. In ihm beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Fragen nach dem Leben von Menschen in vergangenen Zeiten: Wie haben diese Menschen ihr Zusammenleben organisiert? Welche Formen von Arbeitsteilung, der Produktion von Gütern und des Handels gab es? Was war für das Alltagsleben der Menschen kennzeichnend? Welche kulturellen Besonderheiten charakterisierten die Angehörigen einer bestimmten Gesellschaft?
Den Schwerpunkt des Unterrichts bildet dabei die Welt des Altertums: Ihr Kind lernt den fundamentalen Wandel des Lebens vorgeschichtlicher Menschen zwischen der Alt- und der Jungsteinzeit kennen, mit dem kulturelle Grundlagen entstanden, die bis zum heutigen Tag unser Leben bestimmen: Sesshaftigkeit, Zusammenleben in Dörfern und Städten, Ackerbau und Viehhaltung. Anschließend beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem alten Ägypten.
Der inhaltliche Schwerpunkt der 7. Klasse liegt aber in der Auseinandersetzung mit dem alten Griechenland und dem Römischen Reich. Dabei erkennen die Schülerinnen und Schüler immer wieder, wie sehr kulturelle Eigenarten der antiken Griechen und Römer unter Umständen auch noch auf unser heutiges Leben Einfluss haben – erkennbar zum Beispiel in der Baukunst, im Theater, im Recht und in der Sprache. […]
Betrachtet man den Geschichtsunterricht am Gymnasium insgesamt, so steht in seinem Mittelpunkt die deutsche Geschichte. Wesentliche Entwicklungen der europäischen wie auch der Weltgeschichte werden dennoch nicht vernachlässigt. Und immer wieder werden Ihrem Kind „Fenster zur Welt“ geöffnet, durch die es auf andere Kulturen – beispielsweise die chinesische und diejenige Mesopotamiens – blicken kann, um seinen Horizont zu erweitern und Vergleiche mit der eigenen Geschichte und ihren Charakteristika anstellen zu können. In methodischer Hinsicht wird Ihr Kind mit den wesentlichen Instrumenten bekannt gemacht, die es ihm erlauben, unter anderem aus Bildern, Textquellen, Karten, Überresten und Bodenfunden Erkenntnisse über die Vergangenheit zu erzielen.
Ihr Kind wird, soweit dies stundenplantechnisch möglich ist, in einem Fachraum unterrichtet, der auf die spezifischen Bedürfnisse des Geschichtsunterrichts ausgerichtet ist: Zahlreiche Karten, Nachschlagewerke und andere Unterrichtsmaterialien stehen zur Verfügung. Daneben ist der Raum unter anderem mit Computer, Viewboard, Beamer und Visualizer ausgestattet. Besonderer Beliebtheit bei den Schülerinnen und Schülern erfreut sich aber ein Einrichtungsgegenstand, der selber ein Stück Geschichte ist: eine alte Schulbank, wie sie vielleicht noch die Groß- oder Urgroßeltern Ihres Kindes aus ihrer eigenen Schulzeit kennen.

Gemeinschaftskunde wird ab dem 8. Schuljahr unterrichtet, zweistündig in den Klassen 8 und 9, einstündig in Klasse 10 sowie in der Oberstufe (Jahrgangsstufe 11 und 12). Das vorrangige Ziel des Gemeinschaftskundeunterrichts besteht darin, einen Beitrag zur politischen Bildung der Schülerinnen und Schüler zu leisten: Sie sollen zu politisch mündigen Bürgern erzogen werden, weil ein demokratisches Gemeinwesen nur funktionieren kann, wenn diejenigen, die dieses Gemeinwesen bilden, also die Bürgerinnen und Bürger, über politische Kenntnisse verfügen. Dementsprechend ist es von zentraler Bedeutung, dass die Schülerinnen und Schüler eine eigene politische Meinung entwickeln und diese begründen können. Zu diesem Zweck beschäftigen sich die Schüler im Gemeinschaftskundeunterricht mit der ganzen Bandbreite politischer Themen: mit den rechtlichen Grundlagen unseres Staatswesens, zum Beispiel mit den Grundrechten, der Verfassung oder den Gesetzgebungsverfahren in den Parlamenten; mit den Prinzipien des Sozialstaats, mit Möglichkeiten der Beteiligung an politischen Prozessen oder auch mit Fragen der internationalen Politik.
Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts werden in der Regel zwei Exkursionen unternommen. In der 9. Klasse besuchen die Schülerinnen und Schüler den Landtag in Stuttgart, in der 10. sind europäische Institutionen mit Sitz in Straßburg das Ziel der Exkursion.

In den Fächern katholische und evangelische Religion geht es um die Vermittlung christlicher Glaubensinhalte, kirchlicher Traditionen, biblischen Wissens und ethischer Werte. Er besitzt auch eine sinnvermittelnde Dimension bei der Auseinandersetzung mit menschlichen Grunderfahrungen wie Vertrauen, Liebe, Schuld, Leid und Tod.
Wie ein roter Faden ziehen sich das Leben und die Lehre Jesu Christi durch den Lehrplan. So beschäftigen wir uns in den verschiedenen Klassenstufen mit seinem Leben, den Gleichnissen, den Wundern und der Bergpredigt.
Aber nicht nur mit der eigenen, auch mit anderen Religionen setzen wir uns respektvoll auseinander, so mit dem Judentum, dem Islam und fernöstlichen Religionen. In diesem Zusammenhang unternehmen wir alljährlich Exkursionen zu einer Synagoge und einer Moschee in unserer Umgebung.
Der Religionsunterricht ist nach Art. 7 Abs. 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und nach Art. 18 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg ordentliches Lehrfach, das von Staat und Kirche gemeinsam verantwortet wird. Er wird in der Regel konfessionell getrennt erteilt. Schülerinnen und Schüler, die konfessionslos sind oder einer anderen Konfession angehören, können am Religionsunterricht ihrer Wahl teilnehmen oder müssen ab Klasse 5 den Ethikunterricht besuchen.
Wichtiges Leitprinzip an unserer Schule ist die ökumenische Zusammenarbeit. Dies zeigt sich z.B. in der Oberstufe: Kommt ein 5-stündiger Leistungskurs Religion zustande, was in den letzten Jahren öfter der Fall war, so wird dieser konfessionell-kooperativ unterrichtet, d.h. er steht Schülerinnen und Schüler beider Konfessionen offen.
Während der ökumenische Gottesdienst am Anfang des Schuljahres von den Schramberger Pfarrer*innen gestaltet wird, wird der Schuljahresendgottesdienst traditionell von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe vorbereitet und geleitet.

Immanuel Kant hat einmal die Gebiete, mit denen sich Philosophen beschäftigen, in Form von Fragen dargestellt. Unter anderem setzt sich Kant zufolge die Philosophie mit der Frage auseinander, was der Mensch tun solle. Diese Frage lässt sich auch so formulieren: Was ist gut, was ist böse? Oder: Welches Verhalten ist richtig, welches falsch?
Auf einer theoretischen Ebene, aber auch mithilfe konkreter Fallbeispiele setzt sich das Fach Ethik mit diesen Fragen auseinander. Ab der fünften Klasse beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler damit, wie Urteile über die Richtigkeit von Verhaltensweisen begründet werden können. Sie erwerben Sachwissen, zum Beispiel in der Weise, dass sie wesentliche Positionen von Philosophen kennenlernen, die sich mit Problemen der Ethik auseinandergesetzt haben. Dabei kommen sie mit weiten Teilen der Philosophiegeschichte in Berührung; machen sich mit der Ethik des Aristoteles und der Stoiker vertraut, lernen die Gedankengebäude der Utilitaristen oder eben auch Immanuel Kants kennen.
Der Bezugspunkt ist dabei stets die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Sie üben die Fähigkeit zum folgerichtigen und begründeten Argumentieren und erweitern dabei ihre Fähigkeiten zu selbständigem Denken.

Das Schulfach WBS (Wirtschaft und Studienorientierung) wird an den Gymnasien des Landes Baden-Württemberg erst seit dem Schuljahr 2018/19 unterrichtet. Der Unterricht beginnt in der 8. Klasse. Das wesentliche Ziel, das mit dem neuen Fach verfolgt wird, ist, den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, sich über ihre Berufswünsche klarer zu werden. Dazu ist es notwendig, eigene Ziele und Erwartungen mit den Anforderungen abzugleichen, die in der Arbeitswelt gestellt werden.
Die Schülerinnen und Schüler lernen in WBS unterschiedliche Bewerbungsverfahren kennen sowie verschiedene Möglichkeiten, wie nach dem Abschluss der schulischen Ausbildung die berufliche Entwicklung gestaltet werden kann. In diesem Zusammenhang spielen Informationen über konkrete Berufsbilder und den Wandel in der Arbeitswelt eine wichtige Rolle. So beginnt hier die Vermittlung einer umfassenden ökonomischen Bildung, die in der Oberstufe im Fall der Wahl des fünfstündigen Leistungsfachs vertieft wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie funktionierendes und möglichst faires Wirtschaften ermöglicht werden kann, indem sie sich mit den Akteuren des Wirtschaftslebens beschäftigen. Nicht zuletzt können die Schüler in Klasse 10 im Rahmen eines Berufspraktikums (BOGY) direkte Einblicke in das Arbeitsleben nehmen.

Mathematik ist eine zentrale kulturelle und zivilisatorische Errungenschaft. Mathematik unterstützt bei der Bewältigung vielfältiger Lebenssituationen und dient kulturübergreifend als Sprache in einer zunehmend technisierten und ökonomisierten Welt. Die Beschäftigung mit innermathematischen oder mathematisierbaren Problemen trägt wesentlich zur Entwicklung der Persönlichkeit bei.
Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Sorgfalt, Exaktheit und Zielstrebigkeit werden gefördert und gefordert. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass zur Überwindung mathematischer Herausforderungen der Aufbau mathematischen Wissens und präzises Denken und Formulieren notwendig sind.

Mathematische Bildung bedeutet unter anderem

  • Mathematik mit ihrer Fachsprache, ihren Symbolen, Bildern und Formeln in der Bedeutung für die Beschreibung und Bearbeitung von Aufgaben und Problemen inner- und außerhalb der Mathematik zu kennen und zu begreifen,
  • in der Bearbeitung von Fragen und Problemen mit mathematischen Mitteln allgemeine Problemlösefähigkeit zu erwerben.

Im Mathematikunterricht am Gymnasium Schramberg kommen neben der klassischen Ausbildung mit Schreibgerät, Zirkel, Lineal und wissenschaftlichem Taschenrechner moderne Methoden wie Computer- und Tablet-Einsatz mit entsprechenden Programmen wie Tabellenkalkulation, dynamischen Geometrie-, Algebra-, Analysis- und Stochastikprogrammen zum Tragen. Unten ist eine animierte Darstellung der Hinführung zum Integral über Zerlegungsssummen abgebildet. Dies wurde mit dem Programm „geogebra“ verwirklicht.

Naturwissenschaftliche Erkenntnisse beeinflussen seit der Antike die Entwicklung der Kultur auf der ganzen Welt. Die Physik prägte durch ihre Erkenntnisse und ihre Methodik andere Naturwissenschaften und löste vor allem im Bereich der Philosophie mehrmals geisteswissenschaftliche Umwälzungen aus.
Mit dem Erfolg der Physik ist das Wirken Galileo Galileis verbunden: Neben seiner innovativen, streng mathematischen Vorgehensweise prägte er vor allem die Rolle des Experimentes in der Physik als notwendige empirische Überprüfung physikalischer Theorien. Seither unterscheidet sich die Physik von anderen Welterklärungsansätzen durch den konsequenten Anspruch auf die prinzipielle Überprüfbarkeit des Wissens durch das Experiment. Dieser Ansatz spiegelt sich in den Denk- und Arbeitsweisen der Physik wider, die gemeinsam mit den physikalischen Inhalten unverzichtbarer Bestandteil eines naturwissenschaftlichen Unterrichts sind.
Physikalische Bildung ermöglicht dem Individuum eine aktive Teilhabe an gesellschaftlicher Kommunikation und Meinungsbildung über technische Entwicklung und naturwissenschaftliche Forschung und ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Allgemeinbildung in einer naturwissenschaftlich-technisch geprägten Welt.
Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sollen die Schülerinnen und Schüler erwerben?

  • Phänomene und Experimente zielgerichtet beobachten und ihre Beobachtungen beschreiben,
  • Hypothesen zu physikalischen Fragestellungen aufstellen,
  • Experimente zur Überprüfung von Hypothesen planen (unter anderem vermutete Einflussgrößen getrennt variieren),
  • Experimente durchführen und auswerten, dazu gegebenenfalls Messwerte erfassen,
  • Messwerte auch digital erfassen und auswerten (unter anderem Messwerterfassungssystem, Tabellenkalkulation),
  • mathematische Zusammenhänge zwischen physikalischen Größen herstellen und überprüfen,
  • mathematische Umformungen zur Berechnung physikalischer Größen durchführen,
  • zwischen realen Erfahrungen und konstruierten, idealisierten Modellvorstellungen unterscheiden (unter anderem Unterschied zwischen Beobachtung und Erklärung),
  • Analogien beschreiben und zur Lösung von Problemstellungen nutzen,
  • mithilfe von Modellen Phänomene erklären und Hypothesen formulieren,
  • Sachtexte mit physikalischem Bezug sinnentnehmend lesen.

Zum Erreichen dieser Ziele verfügt das Gymnasium Schramberg über eine gut ausgestattete Physiksammlung, in der Schülerexperimente sowohl mit traditioneller Messtechnik als auch mit modernsten Messwerterfassungssystemen durchgeführt und ausgewertet werden können.

Betreten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 erstmals den Chemieraum, tauchen sie in eine Welt der Stoffe, Moleküle und Reaktionen ein. Durch eine Vielzahl von eigenen Experimenten, durch das Arbeiten mit Modellen und durch theoretische Überlegungen erschließen sie sich zunehmend die Zusammenhänge und Strukturen des Faches Chemie.
Unser Anliegen ist es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass Chemie in unserem Leben allgegenwärtig ist: Die biologischen Funktionen unseres Körpers beruhen auf chemischen Reaktionen. Wir sind von Stoffen umgeben, deren Nutzung für uns alltäglich und selbstverständlich ist. Darüber hinaus trägt chemisches Wissen zum Verständnis unserer Umwelt maßgeblich bei und ermöglicht so eine bewusste und reflektierte Lebensweise.
Diese alltäglichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler werden im Chemieunterricht aufgegriffen und fachsystematisch analysiert. Bis zum Ende der Klasse 10 wird somit ein starkes Fundament an chemischen Grundwissen gegossen, das die Basis für die Bewältigung der drei- und fünfstündige Kurse in der Oberstufe sowie für das erfolgreiche Ablegen der Abiturprüfung bildet.

Das Schönste in den Biologieräumen sind unsere Tiere. Hier tummeln sich verschiedene Fische im Aquarium und daneben plantschen 2 Rotwangenschmuckschildkröten. „Plitsch“ und „Platsch“ machen während der Unterrichtsstunden gerne Köpfer von der oberen Ebene ihres Aquariums. Genau hinschauen muss man bei den Stabschrecken: Da sie wie Äste aussehen, sind sie gut getarnt.
Diese praktische Anschauung der Tier wird natürlich ergänzt von verschiedenen Filmen, die auf den Viewboards gezeigt werden. Wenn möglich finden Praktika statt: Wie ist ein Schweineherz aufgebaut? Warum halten Federn warm? Können Schnecken hören? Vor dem Aquarium einen der Fische abzuzeichnen oder im Schulhof Bäume und Pflanzen zu bestimmen, macht vielen Schülerinnen und Schülern Spaß.
Dabei stehen in Klasse 5 und 6 die Wirbeltiere mit ihren Klassen im Vordergrund: Wie fängt eine Katze eine Maus? Braucht der Wolf seine Krallen, um die Beute zu erwischen? Daneben lernen wir viel über Wirbellose wie Spinnen, Insekten oder Weichtiere. Welche Jobs haben Bienen? Wie baut eine Kreuzspinne ihr Netz?
Viele Fragen werden bei uns im Biologieunterricht beantwortet!

Das Fach NwT – Naturwissenschaft und Technik – wurde am Gymnasium Schramberg seit dem Schuljahr 2018/19 ganz neu konzipiert. Das Leitthema lautet: Wir bauen ein Smarthome.
In Klassenstufe 8 wird das Modell eines Fachwerkhauses gebaut. Dabei werden aber auch die Grundlagen der Statik und die 3D-Modellierung des Hauses erarbeitet. Es ist also mehr als Basteln, was in diesem Hauptfach unterrichtet wird. Auch das zweite Modul in Klasse 8 geht über das Basteln eines Partyraumes für das Smarthome hinaus. Die Technik, die hinter dem Partyraum steckt, und das Programmieren des Mikrocontrollers erfordern Fachkenntnis, Geduld und Überblick.
In Klasse 9 wird das Smarthome um eine Garage und eventuell einen Aufzug ergänzt.
Im Modul Ausfachung werden unterschiedliche Verfahren entwickelt und gegenübergestellt. Selbstgebrannte Tonziegel und die Anwendung von traditionellem Lehmputzverfahren entwickeln beim Trocknen ihre Tücken. Wie kann man eine Schrumpfung beim Trocknen verhindern, so dass die Wand nicht aus dem Fachwerk fällt? Wie verbindet man Fachwerk und Ausfachung? Welche Ausfachung ergibt die beste Wärme- oder Schalldämmung? Fragestellungen der modernen Bautechnik werden aufgeworfen.
In Klasse 10 erwerben die Schülerinnen und Schüler prozessbezogene Kompetenzen im Bereich des Projektmanagements. Diese werden dann auch in den beiden großen Projekten in dieser Jahrgangsstufe umgesetzt. Zunächst wird sich mit der energetischen Versorgung des Modellhauses anhand einer Windpumpe beschäftigt. Hierzu werden u.a. GIS (Geographisches Informationssystem) – geleitete Standortanalysen des Heimatraumes durchgeführt und die Grundlagen der Bestandteile einer Windpumpe kennengelernt. Anschließend beschäftigen wir uns mit den Themen Energie und Energieversorgung, bevor das große Abschlussprojekt zum Ende der NWT-Zeit ansteht.
Durch die Integrierung und den Einsatz unserer 3D-Drucker sind den Projekten fast keine Grenzen mehr gesetzt. Dank großer Unterstützung und Kooperation unserer Bildungspartner wird unseren Schülerinnen und Schülern außerdem eine einmalige Möglichkeit geboten, mit Auszubildenden der Betriebe zusammenzuarbeiten sowie erste Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu erlangen.

Der Aufbaukurs-Informatik wird einstündig in Klassenstufe 7 unterrichtet. Es werden drei Themenblöcke behandelt:
Beim Thema Daten und Codierung erkennt der Schüler, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, Informationen zu codieren. Nicht nur moderne Barcodes und QR-Codes sondern auch die Blindenschrift, der Morsecode oder der Eiercode verschlüsseln Informationen. Diese geben sie wieder preis, wenn die Schüler sie decodieren. Andersherum können Texte und Bilder binär codiert werden, damit ein Computer sie auf dem Bildschirm darstellen kann.

Scratch ist eine bildungsorientierte visuelle Programmiersprache für Kinder. Intuitiv lernen die Schüler mit Scratch Algorithmen anzuwenden. Sie lernen also, eine Reihe von Anweisungen Schritt für Schritt auszuführen, um ein Problem zu lösen. Ein eigenes Spiel mit Scratch zu programmieren macht Spaß und bereitet die Schüler auf das Programmieren der Mikrocontroler in NwT in Klasse 8 vor.

Das Thema Rechner und Netze bringt den Schülern den Aufbau des Internets, aber auch von Heimnetzen und dem Schulnetz näher. Was sind Cloud-Dienste? Welche Daten werden über mich in sozialen Netzwerken gesammelt? Was sind Urheber- und Persönlichkeitsrechte? Wie kann ich unterschiedliche Dateiformate öffnen und abspeichern? – All das sind Fragen, die vor allem in Zeiten von Homeschooling eine enorme Wichtigkeit bekommen haben. Deshalb ist der Aufbaukurs Informatik in Klassenstufe 7 ein wichtiger Bestandteil der digitalen Ausbildung an unserer Schule – genau rechtzeitig, bevor in Klassenstufe 8 jeder Schüler sein Schul-Ipad bekommt.


In der Jahrgangsstufe 1 findet nun schon seit längerer Zeit ein zweistündiger Informatikkurs statt. Das Erlernen der Programmiersprache Java steht dabei im Mittelpunkt. Als Beispiel einer Applikation, die in einem der letzten Kurse programmiert worden ist, ist das Spiel „Farbenspiel“

Was machen wir so im Kunstunterricht?
Wir wollen mit Bildern die Welt verstehen und gestalten – Spuren hinterlassen. Wahrnehmen und sich selbst ein Bild machen – das wollen wir üben.
Mal genau und detailliert, nach Plan und Vorgabe. Dann wieder ganz frei nach Intuition und Fantasie.
Zeichnerische Fertigkeiten erlernen, kreative schöpferische Ideen entwickeln, zeichnen, malen, basteln, bauen…
Dies sind alles Stationen auf unserer Reise in die Welt der bildenden Kunst.
Alles, was du brauchst, ist Neugier, Mut, Entdeckergeist und Freude am Neuen. Ebenso Geduld, Ausdauer und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.

Warum machen wir das so?
Laut Bildungsplan fördert das Fach Bildende Kunst umfassend schöpferische Kräfte und ästhetische Sensibilität. Kunstunterricht zielt auf die Entwicklung der praktischen Gestaltungsfähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten von Schülerinnen und Schülern ab, fördert ihre Wahrnehmung, die Entfaltung imaginativer Fähigkeiten und eine ästhetisch-forschende Grundhaltung. In gleichem Maße ist die Auseinandersetzung mit der sichtbaren und gestalteten Umwelt sowie mit historischen und zeitgenössischen Bildmedien und deren Konstruktion von Wirklichkeit ein zentrales Anliegen des Faches. Das Fach Bildende Kunst ist praktisch orientiert und wirkt in allen seinen fachlichen Aspekten zwischen verschiedenen Lern- und Lebensbereiche vernetzend. (Quelle: Bildungsplan für Gymnasien in Baden-Württemberg 2016)

„Musik spricht Kinder und Jugendliche ganzheitlich an und ist ein zentrales Element ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung. Aus dieser grundlegenden Bedeutung von Musik für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ergeben sich die Ziele und Aufgaben von Musik in der Schule.“ (Bildungsplan 2016, Gymnasium, Musik, Leitgedanken)
Musik begleitet den Menschen ein Leben lang. Jeder beschäftigt sich auf seine ganz persönliche Art und Weise mit Musik. Der Musikunterricht am Gymnasium steht vor der großen Herausforderung, den individuellen und meist intuitiven Umgang mit Musik durch eine reflektive Komponente zu ergänzen. Dies kann nur dann gelingen, wenn dabei gerade die beiden erstgenannten Komponenten nicht aus den Augen verloren werden.

Während in der Unterstufe überwiegend die Grundbegriffe der Musiktheorie gelernt und vertieft werden, stehen in der Mittelstufe verschiedene Musikstile, Gattungen und Formen im Mittelpunkt. Die Oberstufe bietet die Möglichkeit zur Vorbereitung auf das Leistungsfach Musik, das am Gymnasium Schramberg seit 2008 regelmäßig angeboten wird.
Gemeinsames Singen, Klassenmusizieren mit dem Glockenspiel oder als Klassenband mit verschiedenen Instrumenten sind ein wichtiger Bestandteil des Musikunterrichts und bilden das Bindeglied zwischen Reflexion und praktischem Erleben. Durch den Einsatz von Tablets ab der Mittelstufe ist es möglich, Musikstile, Formen und Harmonieschemen produzierend zu erfahren.
Verschiedene AG’s (Bigband, Oberstufenchor, Streicher, Tonstudio) bieten den Schülern die Möglichkeit, sich mit ihren individuellen Fähigkeiten über den Unterricht hinaus am Schulleben zu beteiligen.

Bedeutung und Ziele des Faches an unserer Schule
Gemäß des neuen Bildungsplans 2016 wird unser Sportunterricht durch einen Doppelauftrag bestimmt, welcher sich als „Erziehung zum Sport und Erziehung im und durch den Sport“ beschreiben lässt. So wollen wir zum einen über ein breites Sportangebot den Schülerinnen und Schülern ein möglichst umfangreiches Spektrum an Bewegungserfahrungen ermöglichen und sie zum lebenslangen Sporttreiben motivieren. Zum anderen legen wir großen Wert darauf, durch den Sport personale und soziale Kompetenzen zu vermitteln, und die Schülerinnen und Schüler so zu fairen, verantwortungsvollen und hilfsbereiten Persönlichkeiten zu erziehen.

Bundesjugendspiele
Jedes Jahr finden bei uns auf dem Raustein für die Klassen 5-7 die Bundesjugendspiele statt, bei denen sich die Schüler und Schülerinnen in den leichtathletischen Disziplinen messen.

Raumsituation und technische Ausstattung
Mit drei Hallen (Gymnasiumshalle, Karl-Diehl-Halle, Kreissporthalle Sulgen), dem Hallenbad „Badschnass“ auf dem Sulgen, dem Bernecksportplatz und dem Raustein-Sportplatz sind für uns hervorragende Rahmenbedingungen gegeben, die wir auch zu nutzen wissen.
Für Bewegungsanalysen nutzen wir verschiedene Apps auf den iPads, um einen modernen, mediengestützten Unterricht zu gestalten

Jugend-trainiert-für-Olympia
Eine Aushängeschild des Gymnasiums sind die zahlreichen JtfO-Mannschaften, die in den Sportarten Basketball, Fußball, Handball, Schwimmen und Turnen erfolgreich unterwegs sind.

Ausdauerwettbewerbe
Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass sie unter Leistungs- und Wettkampfaspekten ausdauernd laufen können. Als Schule nehmen wir regelmäßig am ProSana Gesundheitslauf in Schramberg teil.

Sportturnier
Jedes Jahr findet für die Klassen 9 und 10 ein Sportturnier statt, bei dem sich die Klassen untereinander messen können.

AGs
In verschiedenen AGs können sich die Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause sportlich betätigen. Diese sind bspw. Schwimmen, Fußball, Basketball und Spiel & Sport.