Wahlkampfveranstaltung & Parlamentswahlen:

StellwndeAm 01.Februar 2018 wird in Raum 308 die Parlamentswahl stattfinden. Es stehen sieben verschiedene Parteien zur Wahl (nähere Infos zu den Parteien weiter unten), welche sich während der Wahlkampfveranstaltung am 29.Januar 2018 vorgestellt haben. Während dieser Veranstaltung wurden die Abläufe der Parlamentswahl beschrieben und ein Muster der Stimmzettel gezeigt, an dem erläutert wurde, wie die Stimmvergabe funktioniert. Anschließend stellten sich die einzelnen Parteien vor und eine Fragerunde mit jeweils einem Vertreter der sieben Parteien wurde durchgeführt, um diese besser kennenlernen zu können und sich seinen Favoriten für die Wahl aussuchen zu können. Von der Steuer- und Finanzpolitik über die Sozial- und Umweltpolitik bis hin zur Frage ob es mehr direkte Demokratie geben soll, wurde alles ausdiskutiert. Außerdem stellten sich die Fragen, wie die Steuergelder verteilt werden sollen, wie mit Arbeitslosen umgegangen wird und wie lang die Arbeitszeit für den Einzelnen sein sollte. Häufig kam auch die Forderung nach freier Handynutzung und WLAN für alle. Was die Abschaffung der repräsentativen Monarchie betrifft, sprachen sich einige dagegen und andere dafür aus. Darüber hinaus stehen im Foyer mehrere Stellwände, an denen die einzelnen Parteien ihre Kandidatenlisten und ihr Wahlprogramm veröffentlicht haben, über welches ihr euch somit selbstständig informieren und eure Meinung dazu bilden könnt. (Arta Morina)


Wahlergebnisse:
WahltagNachdem der Wahltag reibungslos verlaufen ist und nahezu jede/-r Wahlberechtigte/-r einen Kandidaten aus der Kandidatenliste und eine Partei gewählt hat, begannen fünf freiwillige Helfer sofort mit der Auszählung der vielen Stimmzettel. Die Wahlbeteiligung lag bei 93,2%. Es zeichnetWahlergebnis Verkndung sich ein spannendes Wahlergebnis ohne absolute Mehrheit ab. Das endgültige Ergebnis wird hiermit veröffentlicht:

Die Partei mit der größten Mehrheit ist die OPSD mit 39,9%, dicht gefolgt von der AIDS mit 24,2%. Die AfA erhielt 17,5% der Stimmen. Die EWP konnte 8,6% der Stimmen für sich gewinnen. Mit 8,0% der Stimmen übertrumpft die KRA die SAP, welche 6,0 % der Stimmen erhielt. Die PER schaffte es mit 4,8% knapp nicht über die 5%-Hürde, so dass diese Partei nicht ins Parlament einziehen wird.



Erststimmen:
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Zweitstimmen:
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Parlament:
Sitzverteilung
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Die Suche nach einer Regierung:
Um eine Koalition zu bilden, deren Parteien gemeinsam über eine absolute Mehrheit der Sitze verfügen, sind insgesamt 17 von 32 Parlamentssitzen nötig. Unten sind alle möglichen Minimalkoalitionen aufgelistet; dabei versteht man unter einer Minimalkoalition eine Koalition, die mehr als die Hälfte der Sitze hat und in der jede Partei auch relevant ist – das heißt, wenn eine der Parteien die Koalition verlassen würde, hätte die Koalition keine Mehrheit mehr.
Koalitionsmöglichkeiten (Minimalkoalitionen)
OPSD + AIDS (10 + 8 = 18 Sitze)
OPST + AfA + EWP (10 + 6 + 3 = 19 Sitze)
OPST + AfA + KRA (10 + 6 + 3 = 19 Sitze)
OPST + AfA + SAP (10 + 6 + 2 = 18 Sitze)
OPST + EWP + KRA + SAP (10 + 3 + 3 + 2 = 18 Sitze)
AIDS + AfA + EWP (8 + 6 + 3 = 17 Sitze)
AIDS + AfA + KRA (8 + 6 + 3 = 17 Sitze)

Mögliche Nachrücker in das Parlament
Parlament
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dass einzelne Schüler in das Parlament nachrücken.
1. Der Parlamentspräsident verliert als überparteiliche Instanz sein Stimmrecht im Parlament; für ihn rückt das nächste Mitglied seiner Partei auf der Kandidatenliste nach.
2. Die Minister verlieren ebenfalls ihr Stimmrecht, um eine deutlichere Trennung zwischen Legislative und Exekutive zu erreichen. Auch für sie rücken die nächsten Mitglieder der entsprechenden Kandidatenlisten nach. Der Kanzler behält allerdings sein Stimmrecht.
3. Sollte tatsächlich ein einzelner Parlamentarier von seinem Amt zurücktreten, rückt dabei ebenfalls das nächste Mitglied auf der Kandidatenliste nach.
Dabei wird nicht unterschieden, ob die ehemaligen Parlamentsmitglieder ihren Sitz direkt oder über die Liste geholt haben.

Mögliche Nachrücker der AfA
Pascal Bammert (11.3)
Jan Bantle (11.3)
Enis Baca (11.4)

Mögliche Nachrücker der AIDS
Benedikt Schmid (11.2)
Lukas Weißer (6a)
Timo Heintz (6a)

Mögliche Nachrücker der EWP
Maresa Roth (10b)
Pauline Merz (10b)
Elin Hermann (7a)

Mögliche Nachrücker der KRA
Jana Borho (11.3)
Dennis Becker (11.3)
Jürgen Hallmeyer (Lehrer)

Mögliche Nachrücker der OPSD
Sinja Hölig (9c)
Verena Schneider (9c)
Maurice Göring (9c)
Urs Neumann (10b)

Mögliche Nachrücker der SAP
Nasher Kohler (7a)

Die Parteien werden sich spätestens in drei Wochen zum ersten Mal treffen und sollen die Regierung bis spätestens vier Wochen nach der Wahl bilden. Darüber hinaus sind die Parlamentssitzungen öffentlich. (Arta Morina)