Erfolgreiche Spendensammelaktionen

Wir von der Bolivien-AG möchten uns ganz herzlich für die zahlreichen Spenden bedanken, die an der Weihnachtsfeier des Gymnasiums Schramberg zugunsten der Projekte unserer fünf Freiwilligen eingegangen sind. Die insgesamt hohe Summe von über 2000 Euro kam vor allem durch die großartige Unterstützung der SMV zusammen, die unserer AG den gesamten Erlös der Weihnachtsfeier für die Arbeit in Bolivien zur Verfügung stellt - es waren 1250 Euro. Ein ganz großer Dank geht an alle, die sich bei der Nikolausspendenaktion eingebracht haben – alle Klassen und Lehrer haben am 6. Dezember mehr als einen Euro pro Person gespendet - insgesamt waren es 864,63 Euro! Ganz herzlichen Dank dafür. Wir selbst haben Weihnachtsgebäck und Postkarten für 250 Euro verkauft, und zusätzlich kamen je 200 Euro Spenden von der Firma Brugger und der Firma Boew - so dass wir einen tollen Kontostand haben, mit dem unsere ehemaligen Abiturienten einiges in Bolivien bewegen können.

Unterstützung für Straßenkinder in Bolivien

Vorbereitung für den VerkaufBei der Weihnachtsfeier des Gymnasiums am Mittwoch, 19. Dezember, ab 19 Uhr in der Aula wird auch die dieses Jahr neu gegründete Bolivien-AG der Schule einen Stand im Foyer der Schule haben und sich vorstellen.
Anlass für die Entstehung und Arbeit der Bolivien-AG bot der letzte doppelte Abitursjahrgang. Von diesem Jahrgang haben sich fünf Absolventen mit "Weltwärts" aufgemacht, um in verschiedenen bolivianischen Projekten unter der Trägerschaft von Arco Iris, dem Bolivianischen Kinderhilfswerk und Inti Ayllus ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Für zwei Lehrerinnen, Erika Gaiser und Aurea Steiner, war dies Grund genug, die AG ins Leben zu rufen - die eine als Erdkundelehrerin und Gründungsmitglied des Schramberger Bolivienhilfevereins Inti Ayllus, die andere eine junge Spanischlehrerin, die selbst ein solches Jahr in einem Kinderheim in Peru verbracht hatte.

Kooperation mit dem Freundeskreis Inti Ayllus Bolivienhilfe e.V.

Seit fünfzehn Jahren unterstützt der Freundeskreis Inti Ayllus Bolivienhilfe e.V. verschiedene Projekte in der bolivianischen Gemeinde Independencia. Bereits während der Projekttage, mit denen das Schulfest vorbereitet wurde. Auf dem Schulfest im vergangenen Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums die Gelegenheit, Jorge Aquino kennen zu lernen und über ihn Kontakte zu bolivianischen Bürgern zu knüpfen.

Jorge Aquino ist in der Stadt Independencia der Kontaktmann des Vereins Inti Ayllus und unterstützte die Schüler bei ihren Vorbereitungen auf das Schulfest und ihrer Beschäftigung mit seinem Heimatland. Mittlerweile bahnt sich über den Verein ein weiter gehender Kontakt zwischen Schramberger und bolivianischen Schülerinnen und Schülern an, die vor kurzem ihre ersten spanisch geschriebenen Briefe auf den Weg nach Bolivien gebracht haben. Als Fernziel wird eine Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Schramberg und einer Schule in Independencia angestrebt.

Bolivien - AG am Gymnasium Schramberg

VerkaufSchon lange ist Bolivien immer wieder ein Thema im Unterricht des Gymnasiums in Schramberg. Zum einen liegt es daran, dass es im Erdkundeunterricht mehrmals unter verschiedenen Aspekten untersucht werden kann – zum anderen natürlich auch an der direkten Verbindung zu Menschen in diesem Land, die durch den Schramberger Bolivienhilfeverein Inti Ayllus möglich sind, dem auch mehrere Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums angehören.
In der 20jährigen Geschichte des Vereins, der aus einer damaligen Kinderspielaktion des JUKS - den Indianderspielen - 1992 entstand, gab es schon zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen mit einzelnen Klassen der Schule und bolivianischen Musikern, die auf ihrer Europatour hier in Schramberg einkehrten. Im Zentrum stand dabei immer der Kulturaustausch aber auch die Hilfsprojekte, die die Musiker mit den Einkünften durch ihre Konzerte für das Dorf Independencia in 2700 m Höhe in den bolivianischen Anden unterstützen. Sogar eine Schulpartnerschaft mit dem Don-Bosco Gymnasium in Independencia wurde angestrebt, was sich allerdings als sehr schwierig herausstellte, da die bolivianische Mentalität eine andere ist als die deutsche.