Auf dem Weg zur Fairtrade-School

Gruppenfoto mit BananenAm 16. März 2017 fand in Karlsruhe die erste Fairtrade-Schülerakademie Baden-Württembergs statt. Diese besuchten auch vier Schüler des Gymnasiums Schramberg und Herr Oelgeschläger, ein Lehrer des Gymnasiums. Die Fairtrade-Schülerakademie thematisiert, was man selbst zum Fairen Handel beitragen kann und wie eine Schule „Fairtrade-School“ werden kann. Um diese Auszeichnung zu bekommen, muss die Schule gewisse Kriterien erfüllen, wie z.B. eine AG zu haben, die sich mit dem Thema beschäftigt oder mindestens zwei Fairtrade-Produkte zum Erwerb anbieten, was das Gymnasium Schramberg schon beides erfüllt. Genaueres konnte man im Workshop „Fairtrade-School ganz konkret“ erfahren. In anderen Workshops lernte man z.B., wie der faire Handel vor Ort wirkt oder wie eine Schule global gestaltet werden kann. Vor diesen Workshops wurden die Schüler in einem großen Saal begrüßt.



Eine Welt-AG besucht den Weltladen Schramberg

Im WeltladenAm Mittwoch, dem 08.02.2017 besuchten die Mitglieder der Eine Welt-AG des Gymnasiums den neu eröffneten Weltladen.  Der Weltladen ist ein Fachgeschäft für Fairen Handel, das in Zusammenarbeit mit dem 1WeltForum Schramberg fair gehandelte Produkte verkauft. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Weltladens kümmern sich unter anderem auch um die Bildungsarbeit zum Fairen Handel. Deshalb war Frau Rudolf, die Vorsitzende des Weltladenvereins, sehr daran interessiert, Kontakt mit den an fairem Handel interessierten Schülern des Gymnasiums aufzunehmen. Nach einem sehr interessanten Vortrag hatten die Schüler unter anderem die Möglichkeit, spezifische Fragen zur Fairtrade-Produktion zu stellen und die im Weltladen angebotene Produktvielfalt zu besichtigen. Man beriet außerdem über die Zusammenarbeit am Tag der offenen Tür, an dem die Eine Welt-AG über ihre Arbeit informieren und Produkte aus dem Weltladen zum Verkauf anbietet möchte.
Erika Gaiser

Unsere Eine Welt-AG ist der Gewinner des MachMit-Awards 2016!

Preisverleihung Die Freude war groß, als vor zwei Wochen uns die Nachricht erreichte, dass unsere Eine Welt-AG den 1., 2. oder 3. Preis im Wettbewerb der Jugenddiakonie Baden-Württemberg gewonnen hat. Genaueres sollte erst bei der Preisverleihung in Mannheim bekannt gegeben werden. Voller Vorfreude reisten so die Schülerinnen und Schüler der Eine Welt-AG zusammen mit Frau Gaiser und Herrn Oelgeschläger an, gespannt darauf, welcher Preis ihnen verliehen wird. Die Ehrung fand an einem besonderen Ort statt: Die Jugendkirche in Mannheim-Waldhof fungiert in den ersten beiden Adventwochen als Kindervesperkirche, wo Ehrenamtliche Kindern aus sozial schwachen Familien nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch vielfältige Aktivitäten anbieten. Nach der Eröffung der Preisverleihung durch "Ekki & Zwei", die die Veranstaltung musikalisch begleiteten, wies Landesjugendpfarrerin Ulrike Bruinings darauf hin, dass für viele Jugendliche soziales Engagement einen hohen Stellenwert besitze. "Die heutige Jugend ist keine egoistische Generation", so Pfarrerin Bruinings, das gesellschaftspolitische Engagement habe in den letzten Jahren sogar noch zugenommen, wie Jugendstudien belegten. So würden die heutigen Preisträger auch stellvertretend für all die Jugendlichen ausgezeichnet werden, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen tatkräftig einsetzten.

Tief eingetaucht in die Kultur eines anderen Landes

Die FSJler zusammen mit der Eine Welt-AGSarah Kubela, Hannah Wild und Janina Schmidt waren nach mehr als einem Jahr gerne wieder an ihre alte Schule - das Gymnasium Schramberg - zurückgekehrt, um einem interessierten Publikum über ihre Freiwilligenarbeit zu berichten. Dieser Vortragsabend war von der Eine-Welt-AG des Gymnasiums initiiert worden, die zu den drei ehemaligen AG-Mitgliedern Kontakt gehalten und deren Projekte mit vielen Aktionen finanziell unterstützt hatte. So ließen sich auch viele Oberstufenschülerinnen, Eltern, Freunde und Lehrer der drei mitnehmen auf die virtuelle Reise nach Südamerika, Afrika und Süd-Ost-Asien.
Viele tausend Kilometer entfernt vom beschaulichen Schwarzwald verbrachten Sarah, Hannah und Janina 12 Monate in einer für sie fremden aber faszinierenden Kultur- in die man wirklich nur eindringt, wenn man das Leben mit Einheimischen dort teilt, darüber waren sich alle drei Mädchen einig.


Vier Abiturienten vor ihrem Einsatz in Bolivien und Peru

MelinaDie letzte Unterrichtswoche für unsere Abiturienten ist zu Ende und wie jedes Jahr bereiten sich auch diesmal einige von ihnen auf einen Auslandseinsatz als FSJler vor. Drei von ihnen werden in Bolivien eingesetzt, eine in Peru.
Melina wird als dritte Schülerin unserer Schule zum Jahreswechsel nach Independencia aufbrechen, einem kleinen Ort mit ca. 3000 Einwohnern in den bolivianischen Anden. Sie wird dort für das Centro Cultural Ayopayamanta (CCA) arbeiten, das versucht, die Region wirtschaftlich, infrastrukturell und kulturell zu fördern. Die Maßnahmen reichen von der Förderung der Landwirtschaft, des Handwerks oder des Tourismus über Aufforstungen und Bewässerung bis hin zur Unterstützung der öffentlichen Bibliothek oder des regionalen Radiosenders. Melinas Betätigungsfeld wird vor allem der Kindergarten und die Schule des Ortes, aber auch das Internet-Café sein.





Die "Eine-Welt-AG" beim Schülerkongress "Global eyes" in Freiburg

Die Eine Welt - AG
Zum ersten Mal waren die AG-Mitglieder ganztägig mit Gleichgesinnten anderer Schulen beim Schüler/innenkongress „Global eyes" der dieses Jahr in Freiburg stattfand. Da das Programm des Kongresses nach einführendem Theaterspiel aus mehreren Workshops für verschiedene Altersgruppen bestand, teilten sich die Teilnehmer in Kleingruppen auf, um die unterschiedlichsten Workshopangebote zu nutzen.
So nahmen die Schramberger Gymnasiastinnen aus Klasse 8 morgens an den Workshops "Plastikmüll auf der Spur" und "Junge Menschen haben Rechte" teil. Was sie dort erfuhren, ließ sie sehr nachdenklich werden.



Faire Schoko-Nikoläuse am Gymnasium Schramberg

Protestierende NikoläuseEine schon traditionelle Aktion der SMV ist der "Send-a-Claus-day" , an dem sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums gegenseitig mit Schokoladennikoläusen beschenken können. Manch einer misst die Sympathie, die er genießt anhand der Anzahl der süßen Weihnachtsmänner, die er oder sie erhält.....Mit zwei Wochen Vorlaufzeit bestellte man letzte Woche bei den Vertretern der SMV, was heute, am Montag nach dem Nikolaustag, dann in den Klassenzimmern verteilt wird.
Im letzten Jahr schon informierte die Eine-Welt-AG am Gymnasium ihre Mitschüler über die üblen Zustände bei der Produktion des Kakaos - vor allem in Ghana, von wo der größte Anteil der Kakaobohnen weltweit kommt.


Was macht die Eine-Welt-AG am Gymnasium - schläft die?

Gespräch mit Herrn BruggerNein! Natürlich schlafen wir nicht! Seit der Aktion „Faire Nikoläuse", die wir im Dezember an der Schule initiiert haben, bei der es grundsätzlich auch um fairen Handel und unsere Verantwortung bei diesem Thema ging, haben wir unser Augenmerk nun auf ein weiteres Thema gelegt, das auch uns Jugendliche betrifft: unsere Kleidung. Wer will nicht schick aussehen und modisch „up to date" sein? Was diesbezüglich angesagt ist, kann man in unseren Kleiderläden in großen Mengen kaufen.
Wer macht sich aber Gedanken darüber, unter welchen Umständen oft ein billiges Kleidungsstück, das vielleicht nur einen Sommer modern ist, hergestellt wird? Auch bei teuren Kleidern kann man nicht unbedingt sicher sein, dass es nachhaltig produziert wurde, also mit fairen Löhnen, umweltfreundlich und auch wirtschaftlich rentabel. Wir haben recherchiert und sind auf viele Missstände in der Textilbranche gestoßen...

Einblicke in andere Lebenswelten

Christina KlausmannDas Erlebnis, ein Jahr in einem fremden Land zu leben, liegt nun schon Monate zurück, längst hat man sich wieder in der Heimat eingelebt und doch präsentierten Christina Klausmann, Elisa Ingelfinger und Gwendolyn Renz ihre Erlebnisse so fesselnd, als wären sie erst gestern aus dem Flieger gestiegen. Verständlich, haben sie doch Erfahrungen gemacht, die sie nicht vergessen werden. Da ist zum einen die überwältigende Landschaft von Bolivien mit ihren subtropischen Wäldern, den Salzseen und der imposanten Bergwelt, zum anderen sind da die Menschen mit ihrer Lebensfreude, dem Tanz, den farbenfrohen Trachten, aber auch ihre Armut und die alltägliche Gewalt, der viele ausgesetzt sind.
Bei ihrer Arbeit im Kulturzentrum der kleinen Stadt Indepedencia lernte Christina Klausmann vor allem die Situation der Kinder kennen, die sie im dortigen Kindergarten betreute, wo man versucht, ihnen den Start in ein besseres Leben zu ermöglichen, indem man ihnen Grundfertigkeiten, die sie in der Schule brauchen werden, vermittelt. Aber auch auf Missstände in der Stadt versuchte sie mit anderen Freiwilligen vor Ort Einfluss zu nehmen, so wurde eine Aktion initiiert, die die Müllentsorgung verbessern soll.

Warum ist unser Nikolaus geschrumpft?

NikolausdemonstrationDie SMV des Gymnasiums Schramberg bietet bei der Aktion "Send-a-claus" faire Schoko-Nikoläuse an.
Eigentlich ist es ein Wortspiel, denn es klingt ganz ähnlich wie "Santa Claus" - der englische oder amerikanische Weihnachtsmann - aber geschrieben wird die Aktion "Send-a-claus"- und meint so viel wie "schicke einen Nikolaus"...
Was steckt dahinter? Schon seit mehreren Jahren hat es sich am Gymnasium Schramberg etabliert, dass man am Nikolaustag Mitschüler/innen oder/und Lehrer/innen mit einem Schokoladennikolaus überrascht und damit seine Sympathie für die Person ausdrückt. Überbringer der Gaben sind die Mitglieder der Schülermitverantwortung (SMV).




Unsere Neuen in Bolivien

Dieses Jahr sind drei Schülerinnen des letzten Abi-Jahrgangs nach Bolivien gezogen, um sich dort ein Jahr lang in einem sozialen Projekt zu engagieren. Über ihre Erlebnisse berichten sie in ihren Blogs, hier ihre Blogadressen:
Nina GinterNina Ginter: http://nina-en-bolivia.myblog.de/