In allgemeiner Form sind Bildungspartnerschaften aus schulischer Sicht darauf ausgerichtet, das traditionelle schulische Angebot am Gymnasium, das sich auf eine breite und vertiefte Allgemeinbildung konzentriert, auszuweiten und unsere Schüler noch besser darauf vorzubereiten, sich in der außerschulischen Lebenswirklichkeit orientieren zu können und ihre Anforderungen zu bestehen.
Deswegen ist bereits seit einiger Zeit ökonomisches Wissen fest in unserem Unterricht verankert. Es kommt vor allem darin zur Geltung, dass wir seit einigen Jahren ein vierstündiges Hauptfach Wirtschaft in der Kursstufe anbieten. In diesem Kontext werden von den beteiligten Kolleginnen und vielen engagierten Schülerinnen und Schülern experimentelle Firmen ins Leben gerufen, mit denen erste unternehmerische Erfahrungen gesammelt werden können.
Viele unserer Abiturienten nehmen regionale Studienangebote wahr oder gehen direkt in die Berufsausbildung. Deswegen ist es uns ein Anliegen, bereits in der Schulzeit entsprechende Kontakte herzustellen und den Schülern die Möglichkeit zu geben, sich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.
Für Unternehmen der Region ist es sicherlich wichtig, qualifizierte Arbeitnehmer zu gewinnen. Bildungspartnerschaften sind eine wichtige Einrichtung, um Unternehmen bei Schülern bekannt zu machen und sie über bestimmte Berufsbilder zu informieren.
Der Bildungsplan für das achtjährige Gymnasium betont an vielen Stellen, die ökonomische Bildung der Schüler zu stärken. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen hilft unseren Schülern, wirtschaftliche Zusammenhänge in der Praxis kennen zu lernen und zu erleben. Auf der anderen Seite bedeutet eine Bildungspartnerschaft für ein Unternehmen die Chance, der jungen Generation die hohe Bedeutung der Wirtschaft zu vermitteln.

Eine Bildungspartnerschaft bietet aber vor allem eine Gelegenheit, einen lebendigen Dialog zwischen Unternehmen und Schule zu führen, in dem nach Vorstellungen der Wirtschaft über notwendige schulische Qualifikationen einerseits und nach Inhalten des schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrags andererseits gefragt werden kann, um beide Bereiche miteinander in Beziehung zu setzen. Schülern kann so deutlicher gemacht werden, worin die lebenspraktische Bedeutung schulischen Lernens liegt.
Darüber hinaus finden im Rahmen der Bildungspartnerschaften unterschiedliche Aktivitäten statt, die Beiträge dazu leisten, sowohl Schülern wie auch Lehrern die alltägliche Wirklichkeit in Betrieben der Region zu erschließen.

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