Schulsanitätstag in Rottweil

GruppenfotoEinen erlebnisreichen Vormittag erlebten die Schulsanitäter des Gymnasiums Schramberg beim Schulsanitätstag.
Wie in jedem Jahr fand kürzlich der Schulsanitätstag im Kreis Rottweil statt. An der Maximilian-Kolbe-Schule in Rottweil trafen sich die Schulsanitäter von 12 Schulen aus dem Kreis. Auch das Gymnasium Schramberg war mit motivierten Schülern und Schülerinnen vertreten. Schon die Woche zuvor konnten die Sanitäter bei einem Erste Hilfe-Kurs an der Schule Kenntnisse erwerben, durch welche sie im Ernstfall wissen, was zu tun ist.An insgesamt 8 Stationen wurde so das Wissen in Rottweil aufgefrischt. Von sportlichen Aktionen wie die, mit dem DRK bobby-car so schnell wie möglich zu einer Unfallstelle zu fahren, über die Herz-Lungen-Wiederbelebung bis hin zu verschiedenen Szenarien, die im Schulalltag Realität werden können, konnten die Schulsanitäter mit Spaß und Motivation ihr Können unter Beweis stellen.

Unsere Eine Welt-AG ist der Gewinner des MachMit-Awards 2016!

Preisverleihung Die Freude war groß, als vor zwei Wochen uns die Nachricht erreichte, dass unsere Eine Welt-AG den 1., 2. oder 3. Preis im Wettbewerb der Jugenddiakonie Baden-Württemberg gewonnen hat. Genaueres sollte erst bei der Preisverleihung in Mannheim bekannt gegeben werden. Voller Vorfreude reisten so die Schülerinnen und Schüler der Eine Welt-AG zusammen mit Frau Gaiser und Herrn Oelgeschläger an, gespannt darauf, welcher Preis ihnen verliehen wird. Die Ehrung fand an einem besonderen Ort statt: Die Jugendkirche in Mannheim-Waldhof fungiert in den ersten beiden Adventwochen als Kindervesperkirche, wo Ehrenamtliche Kindern aus sozial schwachen Familien nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch vielfältige Aktivitäten anbieten. Nach der Eröffung der Preisverleihung durch "Ekki & Zwei", die die Veranstaltung musikalisch begleiteten, wies Landesjugendpfarrerin Ulrike Bruinings darauf hin, dass für viele Jugendliche soziales Engagement einen hohen Stellenwert besitze. "Die heutige Jugend ist keine egoistische Generation", so Pfarrerin Bruinings, das gesellschaftspolitische Engagement habe in den letzten Jahren sogar noch zugenommen, wie Jugendstudien belegten. So würden die heutigen Preisträger auch stellvertretend für all die Jugendlichen ausgezeichnet werden, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen tatkräftig einsetzten.

Unterstufendisco

DiscoAm 18. November 2016 fand erneut die Unterstufendisco des Gymnasiums Schramberg statt. Das Motto war „Roter Teppich“ und alle hatten passend zu dem Thema ein cooles Kostüm an.
Nachdem viele Wochen davor schon gründlich geplant worden war, kamen auch sehr viele Kinder zu der Party. Es war eine tolle Stimmung, denn jeder hat gesungen, getanzt und alle hatten Spaß. Es wurden natürlich auch einige Spiele gespielt wie der beliebte "Mottotanz", "Limbo" und passend zum Motto konnte man sich auf einem Laufsteg bewerten lassen. Für die Musik war die Tonstudio-AG zuständig. Die AG war wirklich wichtig, da es ohne Musik keine gute Party gibt. Die Tanz-AG hat auch einen kleinen Tanz aufgeführt. Eine Fotobox gab es auch, bei der sehr viele Kinder Bilder gemacht haben. Dazu es gab Requisiten, welche die Kinder benutzen konnten. Im Großen und Ganzen kam die Unterstufendisco sehr gut an, was die SMV gefreut hat.

Von Mahassal Parhizkary (9a)

Cybermobbing und andere Gefahren im Internet

Informationsveranstaltung der Schramberger PolizeiAm 18.11.2016 kamen zwei Schramberger Polizisten zu den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 7 und klärten sie über Cybermobbing und viele weitere Gefahren im Internet auf.
Zuerst sprach man über soziale Netzwerke sowie über Whatsapp, Facebook etc. Die Frage einiger Schüler lautete: Wie verdienen diese Firmen ihr Geld? Die Antwort: Die Firmen ziehen Daten der Benutzer runter und verkaufen sie weiter.
Danach wurde über das „normale“ Mobbing und dessen Folgen gesprochen und anschließend über Cybermobbing, welches viel schlimmer sei, und über die verheerende Folgen für die Opfer. Es wurde auch auf die Straftaten hingewiesen, die man während des Chattens begeht, ohne es zu bemerken.
Abschließend wurde empfohlen, allzu freizügige Fotos von sich nicht zu verschicken.
Nach diesem Vortrag waren die Schülerinnen und Schüler über die Gefahren des Internets gut informiert und sie werden in der Zukunft gut darauf achten, was sie im Internet tun oder eben nicht tun sollten.

Von Nikolas Kopp, 7a

Die Weihnachtszeit hat begonnen

AdventskranzDer Adventskranz, dessen Licht jeden Morgen die ankommenden Schüler und Lehrer begrüßt, zeigt es an: Die Adventszeit ist angebrochen und damit die Zeit vielfältiger vorweihnachtlicher Aktivitäten. Einige Klassen haben schon im Vorfeld ihre Räume adventlich geschmückt und auch die Mensa wurde festlich dekoriert. Wie jedes Jahr hat die SMV den Nikolausverkauf organisiert, wo Schüler ihren Mitschülern mit einem Schoko-Nikolaus, natürlich aus fairem Handel, oder einer Nikolausmütze eine Freude machen können. Die Eine Welt-AG bittet in diesem Zusammenhang um eine kleine Nikolausspende für die FSJ-Arbeit unserer Ehemaligen in Bolivien und Peru. Jetzt beginnen auch die Vorbereitungen für unsere große Weihnachtsfeier: Alle Musik-, Tanz- und Theatergruppen treffen sich in den nächsten Tagen zu ihren Proben. In diesem Jahr ist die vorweihnachtliche Zeit noch zusätzlich durch Theateraufführungen geprägt. Am 01.Dezember finden drei verschiedene englischsprachige Aufführungen des White Horse Theatre statt, jeweils eine für die Unter-, Mittel- und Oberstufe. Am 13. Dezember kommt das Ensemble des Zimmertheaters Rottweil an unsere Schule, das für die 5. und 6.Klassen „Peter Pan“ aufführen wird. Nur eine Woche später, am 20.Dezember werden dann Eltern, Schüler, Lehrer und viele andere Gäste zu unserer Weihnachtsfeier in die Aula strömen. Mit diesem Höhepunkt endet die vorweihnachtliche Zeit an unserer Schule.

Diskussionsrunde mit MdB Kerstin Andreae

Im Gespräch mit Kerstin AndreaeKerstin Andreae, MdB und ehemalige Schülerin des Gymnasiums Schramberg, besucht am 18. November den Gemeinschaftskunde- und Erdkundekurs der Jgst. 12. Inhalt des Gesprächs waren u.a. die aktuelle weltpolitische und bundespolitische Situation. Andreae appellierte an die Schüler, bei den anstehenden Wahlen von ihrer politischen Mitbestimmung Gebrauch zu machen.






Glückwünsche zur erfolgreichen Olympia-Teilnahme

Deborah Pfaff und Herr HenkerDeborah Pfaff, eine Schülerin der Jahrgangsstufe 12, hat die erste Runde der diesjährigen Chemie-Olympiade erfolgreich bewältigt. Damit rückt sie in einen Kreis von etwa 30 Schülerinnen und Schülern aus Baden-Württemberg auf, der an der zweiten Runde der Chemie-Olympiade teilnehmen wird. Der Anspruch der gestellten Fragen, die in der ersten Runde von Deborah Pfaff zu bearbeiten waren, ging deutlich über das Niveau hinaus, das die Schüler im schriftlichen Abitur zu erwarten haben. Noch deutlich höher werden die Hürden für die Teilnehmer in der zweiten Runde sein. Die Besten unter ihnen werden das Land Baden-Württemberg in der dritten Runde vertreten, aus deren Reihen dann die Teilnehmer für den internationalen Auftritt in Russland gekürt werden.
Dr. Erik Henker




Im Gespräch mit Islamwissenschaftlern

Dr. Ulfat beim VortragMiteinander reden, um Vorurteile abzubauen – dies ist ein Ziel des muslimisch-christlichen Dialogs, der im Rahmen von Little Glocal City 2016 stattfand. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe hatten am 17.11.16 die Möglichkeit, mit Mitarbeitern des Zentrums für islamische Theologie über ein ausgewähltes Thema zu diskutieren. Dr. Mahmud El-Wereny referierte über das Schriftverständnis des Korans und der Sunna und erläuterte den Schülerinnen und Schülern der 12.Klasse am Beispiel frauenspezifischer Fragen, welche Auswirkungen die sehr unterschiedlichen Auslegungstraditionen im Islam haben. „Weder der Koran noch die Sunna sind als Gesetzesbücher anzusehen, vielmehr sind sie Bücher des 7.-9. Jahrhunderts, die ausgelegt werden müssen“, betonte Dr.El-Wereny. Die Bandbreite der Auslegung sollte nicht als Schwäche verstanden werden, denn schon Mohammed habe betont, dass Meinungsvielfalt als eine Gnade Gottes anzusehen sei. Dr.Fahimah Ulfat erläuterte danach den Schülern der Jahrgangsstufe 11 das Menschenbild im Islam. Diese zeigten sich nach dem Vortrag überrascht darüber, wie viele Parallelen es zwischen dem muslimischen und dem christlichen Menschenbild gibt. Die Möglichkeit, nach den Vorträgen Fragen zu stellen, wurde von den Schülern intensiv genutzt. Die Stellung der Frau, das Verhältnis von Staat und Religion, Homosexualität – vieles wurde angesprochen und den Schülern wurde auch hier deutlich, wie unterschiedlich der Islam in den verschiedenen Ländern und Traditionen gelebt wird. „Den Islam als monolithischen Block gibt es nicht“, so Dr. Ulfat, der es mit ihrem Kollegen Dr. El-Wereny gelungen ist, ein differenziertes Bild des Islam zu vermitteln.

Treffen mit Kerstin Andreae, MdB, ehemalige Schülerin unseres Gymnasiums

Im ReichstagIm Rahmen ihrer Studienfahrt nach Berlin besuchten die KG1, KG 3 und KG4 auch den Bundestag.
Dabei trafen die Schülerinnen und Schüler auch Kerstin Andreae, MdB, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen und ehemalige Schülerin unseres Gymnasiums. In einem 90-minütigen Treffen informierte die Freiburger Abgeordnete über die Arbeit im Bundestag. Im Gespräch mit den Schülern wurde über die aktuelle politische Lage in Deutschland und Europa diskutiert.






Selbsterkundung als Weg zum Traumberuf

Vorstellung des ProjektsAm 26.10.2016 versammelten sich die 10. Klassen von der 3.-6. Stunde in der Aula des Gymnasiums, um an einem IHK-Projekt zur Berufsorientierung der persönlicheren Art teilzunehmen. Zu diesem Anlass hatten die Leiter Herr Wenzl und Frau Mader ein paar Auszubildende und Studenten mitgebracht, die gleich zu Anfang vortrugen, in welchem Arbeitsfeld sie beschäftigt sind, wie sie dazu kamen, aber vor allen Dingen, was sie in der 10.Klasse darüber dachten. Darauf animierten Herr Wenzl und Frau Mader die Schüler, auf einem gefalteten Stück Papier festzuhalten, wer sie sind, was sie gerne machen würden, was ihre Stärken sind und was in ihrem Leben bis zu diesem Zeitpunkt erwähnenswert erfreulich gelaufen ist.Weiter ging es mit einer Befragungsrunde, bei der sich alle in der Mitte der Aula versammelten, wo sie je nach Antwort ihre Position in der Aula ändern sollten. Danach sollten sich die Schüler über diese neuen Erkenntnisse miteinander unterhalten.


Marketing Workshop des Neigungsfachs Wirtschaft

Marketing WorkshopAm 26. und 27.10.2016 fand für die Schüler des Neigungsfachs Wirtschaft ein Workshop statt, der zum Ziel hatte, eine neue Präsentation für unsere Schule zu erstellen. Unterstützung erhielten wir hierbei von Frau Anna-Maria Kallweit, die bei der Stiftung St.Franziskus in Heiligenbronn für den Bereich Marketing zuständig ist.
Zu Beginn präsentierte uns Frau Kallweit die Grundsätze und Strategien der Vermarktung von Einrichtungen und Firmen. Dabei kommt der Außendarstellung eine wichtige Bedeutung zu, also dem Aspekt, wie man wahrgenommen werden will. Danach beschäftigten wir uns mit der Frage, was das Gymnasium Schramberg attraktiv macht und wie wir die Schule darstellen wollen.


Exkursion zu den Science Days

Beim Science DayAuch in diesem Schuljahr fand wieder die Exkursion der Klassen 10 zu den Science Days im Europapark Rust statt. Dieses Mal war das Schwerpunktthema „Elektrizität“. Verschiedene Institute, Firmen und Bildungseinrichtungen präsentierten ihre Anwendungen und Produkte hierzu. Dabei wurden nicht nur allgemein bekannte Anwendungen in Physik, Elektrotechnik, Elektronik und Automobilbau gezeigt, sondern z. B. auch in Biologie, Chemie, Pharmazie und Medizin.
Die Firma VEGA, mit der eine Bildungspartnerschaft mit dem Gymnasium Schramberg besteht, war dort auch mit einem Stand vertreten, an dem einige Auszubildende ihre Projektarbeiten präsentierten, u. a. einen Tesla-Transformator.
Diese Veranstaltung stellt eine wertvolle Ergänzung zum naturwissenschaftlichen Unterricht am Gymnasium Schramberg dar und zeigt darüber hinaus die vielfältigen Anwendungen der Naturwissenschaften im Berufsleben. Der Besuch kann auch eine Entscheidungshilfe hinsichtlich der Wahl der naturwissenschaftlichen Kurse in der Oberstufe sein.




Tag der Schulverpflegung

Informationen für die NeuntklässlerSchon zum vierten Mal nahm unsere Schule an dem „Tag der Schulverpflegung“ teil, der diesmal unter dem Motto „Dampf machen für gutes Schulessen“ stand. Den müssen wir nicht machen, erfreut sich doch das Essen der Fischer-Kantine bei uns großer Beliebtheit, aber an diesem Tag geht es ja vor allem darum, das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für eine gesunde Ernährung zu stärken. Dies geschah durch Infostände, einem Quiz und nicht zuletzt durch das gesunde Mittagessen selbst, alles organisiert von Renate Monschau, Praxisbegleiterin der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg. Am Vormittag informierten die Fachfrauen für „Bewusste Kinderernährung“, kurz Beki, die Neuntklässler darüber, was gesunde Snacks und Getränke sind, was wirklich satt macht und den Durst löscht und wo sich Dickmacher wie Zucker und Fett verstecken. Zu Mittag gab es dann das landesweit einheitliche Menü: Angeboten wurden als Vorspeise eine Linsen-Möhren-Suppe, danach wahlweise ein Geflügel-Burger mit Rohkost, Backofenkartoffeln mit buntem Gemüse und Kräuterdip oder gebratener Fisch mit Kürbisrisotto. Zum Nachtisch gab es Apfelkompott mit Vanille-Quark. Das wollten sich viele Schüler natürlich nicht entgehen lassen und so war zur Mittagszeit die Mensa zum Bersten voll. Einen VIP-Bereich gab es auch, hier begrüßte die Schulleitung Vertreter der Stadt und der Polizei sowie den Vorsitzenden des Freundeskreises, Thomas Brugger, denen das Essen genauso mundete wie den vielen Schülern und Lehrern.

Was machen nach dem Abitur?

Gespräche am StandIn der 11. Klasse wird es allmählich Zeit, sich über den zukünftigen Ausbildungsweg klar zu werden, den man nach dem Abitur beschreiten will. Auf der Berufsinformationsveranstaltung zeigten unsere Bildungspartner, dass sie eine Fülle attraktiver Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten haben. Viele von ihnen wurden dabei auch von Mitarbeitern vertreten, die noch in der Ausbildung sind oder sie erst vor kurzem abgeschlossen haben. „Gerade sie ermöglichen einen authentischen Einblick in die Ausbildung des jeweiligen Unternehmen“, betonte Schulleiter B. Dennig in seiner Begrüßungsrede. Als alle Unternehmen und Institutionen sich anschließend kurz vorstellten, wurde schnell deutlich, wie vielfältig die Ausbildungsmöglichkeiten sind. Entscheidet man sich für eine duale Ausbildung, ein Studium, für ein Studium Plus oder für eine Fachausbildung? Und was liegt einem mehr: eine Ausbildung im technischen, sozialen oder kaufmännischen Bereich? Und welche genau? Fragen, zu deren Beantwortung die Vertreter der Bildungspartner anschließend an ihrer Ständen zur Verfügung standen, denn nicht nur die Schülerinnen und Schüler waren auf der Suche nach einer interessanten und ihren Begabungen gemäßen Ausbildung, auch die Bildungspartner versuchten, interessierte und geeignete Schülerinnen und Schüler von ihrem Ausbildungsangebot zu überzeugen und für ihren Betrieb zu gewinnen. Dass dies immer wieder gelingt, das zeigten die jungen Mitarbeiter, die vor Jahren an unserem Gymnasium Abitur gemacht hatten und die jetzt an ihrer alten Schule für ihren Ausbildungsgang warben.


Mit Tablets unterrichten

Das Kultusministerium Stuttgart hat das Gymnasium Schramberg als eine von 14 Schulen ausgewählt, die an einem Schulversuch "Tablets an allgemein bildenden Gymnasien" teilnehmen können.
In zwei siebten Klassen werden ab dem Schuljahr 2017/18 nicht mehr Lehrbücher, Tafel und Kreide die wesentlichen Unterrichtsmaterialien sein, sondern Tablets und digital aufbereitete Lernangebote. Bereits 2015 wurde am Gymnasium eine 10. Klasse mit Tablets ausgerüstet. Dieser Versuch wird im gegenwärtigen Schuljahr fortgesetzt.
Damit stellt sich das Gymnasium auf eine Entwicklung ein, welche die Schulen in Zukunft maßgeblich prägen wird. Schulleiter Bernhard Dennig schätzt diese Veränderungen positiv ein: "Es ist gut, dass wir am Gymnasium von Anfang an in diesen Prozess eingebunden sind." Mobiles Lernen mithilfe von Tablets eröffne den Schülern mehr Flexibilität und fördere ihre technische Kompetenz, die in Ausbildung, Studium und Beruf zunehmend erwartet werde, so Dennig weiter.

Busfahren – aber sicher!

Auf dem BetriebshofFür die meisten Fünftklässler am Gymnasium ist es eine von vielen neuen Erfahrungen, dass sie jetzt mit dem Bus zur Schule fahren müssen. Hier gilt es einige Regeln zu beachten, die ihrer Sicherheit dienen. Damit sich die Schüler diese gleich zu Anfang zu eigen machen, besucht Herr Schirling von der SBG alljährlich die 5. Klassen. Dieses Jahr ging es zuerst auf den Betriebshof, wo die Schüler gleich zweimal aufgefordert wurden, in den Bus zu steigen, einmal mit viel Gedränge und Geschrei, einmal geordnet, wobei jedes Mal die Zeit gestoppt wurde. So erlebten die Schüler, dass ein ruhiges Einsteigen nicht nur deutlich stressfreier, sondern auch erheblich zügiger vonstatten geht. Der Höhepunkt des Bustrainings erwartete die Schüler unmittelbar danach: Nachdem alle im Bus Platz genommen hatten und Herr Schirling seine Tasche hinten am Ende des Ganges platziert hatte, fuhr der Bus, von der Polizei eskortiert, an, um nach kurzer Fahrt eine, natürlich angekündigte, Vollbremsung hinzulegen. Nicht nur spürten die Kinder, welche Kräfte hierbei frei werden, sondern sie sahen es auch anhand der Tasche, die während der Vollbremsung den ganzen Gang entlang nach vorne schlitterte. So wurde jedem klar, wie wichtig ein fester Halt während der Busfahrt ist. Anschließend ging es zurück ins Klassenzimmer, wo Herr Schirling den Schülern anhand eines Filmes erläuterte, wie sich Unfälle an der Bushaltestelle, aber auch während der Busfahrt vermeiden lassen. Bleibt zu hoffen, dass die Schüler das Erlernte und Erlebte zukünftig beherzigen.

Tom Sawyer und Huckleberry Finn

Wie man andere überredet, den Zaun zu streichenVor 140 Jahren erschienen, haben die Abenteuer von Tom Sawyer auch heute nichts von ihrem Reiz verloren. Davon konnte man sich bei der Aufführung der Theater-AG unter der Leitung von Frau Dobler und Frau Hilt überzeugen, die dieses Stück Weltliteratur auf die Bühne brachten. Hier erlebt der jugendliche Held das, wovon seine Altersgenossen nur träumen dürfen: einmal Mittelpunkt einer bedeutsamen Begebenheit zu sein. Tom Sawyer, ärmlich, Waise, erlebt den Zauber der ersten Liebe, auch eine unverbrüchliche Freundschaft, durch Treueschwüre bekräftigt; er wird Zeuge eines Kriminalfalls, reißt aus und kehrt auf seiner eigenen Beerdigung zurück, immer begleitet von dem Herumtreiber Huckleberry Finn. Bei beiden vermischen sich noch alterstypisch Wirklichkeit und Phantasie und alles scheint möglich in St. Petersburg, dieser fiktiven Stadt am Mississippi. Aber der Roman von Mark Twain spiegelt auch die gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit wieder und so traten bei der Aufführung neben den barfüßigen Jungen auch prächtig kostümierte Damen und Herren der feinen Gesellschaft auf, eine überforderte Tante Polly, ein Alkoholiker, prügelnde Lehrer und zwielichtige Gestalten. Der Inszenierung gelang es, das Tempo der Vorlage auf die Bühne zu bringen, indem mit wenig Requisiten die Umbauten quasi im Vorübergehen bewerkstelligt und Szenen parallel gespielt wurden. So brachten die Akteure den feinen Humor, aber auch die Dramatik des Geschehens mit viel Elan zur Anschauung. Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler aus der 6.-8. Klasse verkörperten ihre Charaktere überzeugend und nahmen so das Publikum mit in diese ferne und doch so vertraute Welt. Mit tosendem Applaus bedankten sich die Zuschauer bei ihnen für diesen kurzweiligen Theaterabend.

Der Musik Raum geben

SanierungsarbeitenDer Zustand der Musikräume gab seit vielen Jahren Anlass zur Klage, umso größer ist jetzt die Erleichterung über die Grundsanierung, die in den Sommerferien begonnen hat. Gründe dafür gab es zuhauf: Vor allem die Akustik bereitete große Probleme, die Räume hallten und wenn versucht wurde, gemeinsam zu musizieren, wurde es auch bei behutsamen Gebrauch der Instrumente schnell so laut, dass einem die Ohren dröhnten. Zudem waren die Räume dunkle Löcher, in die kein Tageslicht fiel und die wegen der alten Fenster nicht richtig gelüftet werden konnten. Doch jetzt wird alles anders: Die Räume werden akustisch optimiert, die Decke, die Fenster, der Bodenbelag, die Beleuchtung, das Mobiliar – alles wird runderneuert. Dazu wird auch medial aufgerüstet durch Whiteboards und WLAN und die Räume werden um 90 Grad gedreht, da dies vom Querschnitt der Räume her günstiger ist. Rechts neben den Musikräumen entsteht darüber hinaus ein neuer Vorbereitungsraum, wofür ein Teil der Garderobe „geopfert“ werden musste, was problemlos möglich war, da die dortigen Schließfächer in die oberen Stockwerke verlagert wurden. Der alte Vorbereitungsraum, ein fast lichtloses „Loch“, wird zum Abstellraum für Instrumente und soll später auch ein Tonstudio beherbergen, mit dem man Aufnahmen aus dem Musiksaal machen kann. Während der Umbauarbeiten wurden im 5. Stock zwei provisorische Musikräume eingerichtet, ein Zustand, an den man sich aber nicht zu gewöhnen braucht, sollen doch die Sanierungsarbeiten noch im 1. Halbjahr vollendet werden.

Tief eingetaucht in die Kultur eines anderen Landes

Die FSJler zusammen mit der Eine Welt-AGSarah Kubela, Hannah Wild und Janina Schmidt waren nach mehr als einem Jahr gerne wieder an ihre alte Schule - das Gymnasium Schramberg - zurückgekehrt, um einem interessierten Publikum über ihre Freiwilligenarbeit zu berichten. Dieser Vortragsabend war von der Eine-Welt-AG des Gymnasiums initiiert worden, die zu den drei ehemaligen AG-Mitgliedern Kontakt gehalten und deren Projekte mit vielen Aktionen finanziell unterstützt hatte. So ließen sich auch viele Oberstufenschülerinnen, Eltern, Freunde und Lehrer der drei mitnehmen auf die virtuelle Reise nach Südamerika, Afrika und Süd-Ost-Asien.
Viele tausend Kilometer entfernt vom beschaulichen Schwarzwald verbrachten Sarah, Hannah und Janina 12 Monate in einer für sie fremden aber faszinierenden Kultur- in die man wirklich nur eindringt, wenn man das Leben mit Einheimischen dort teilt, darüber waren sich alle drei Mädchen einig.


Ein neues Foto

Die Klassen nehmen ihre Plätze einvon unserer Schulgemeinschaft müsste mal wieder gemacht werden, diese Bitte wurde in letzter Zeit des Öfteren vernommen. Und richtig: Das letzte Foto datiert aus dem Jahre 2010, also war die Zeit gekommen, sich für ein neues auf den Schulhof zu positionieren. Ausgestattet mit einem Megaphon und seiner kräftigen Stimme, dirigierte Matthias Dobler die Klassen gekonnt auf ihre Positionen, so dass sie (nahezu) optimal standen für eine Aufnahme. Matthias King von der Agentur 4raum gab noch letzte Anweisungen und schon war das Fotoshooting vorüber und alle traten den Weg an zurück in den Unterricht.
Wie verlautet, kann das Foto in wenigen Tagen begutachtet und erworben werden.