1001 FlaschenWir haben es geschafft! Zwar nicht in 1000 und einer Nacht! Aber 1000 und eine Flasche Paulaner Spezi!
Wir, eine kleine Gruppe von 14 Personen des diesjährigen Abiturjahrgangs, haben Mitte Oktober letzten Jahres begonnen, Paulaner Spezi Flaschen zu sammeln. Die zuerst utopische Idee, 1000 Flaschen zu sammeln, erschien uns am Anfang der Aktion unmöglich, doch als nach und nach mehr Personen der Gruppe beigetreten sind und in manch einer Woche bis zu vier Kästen (80 Flaschen(Jonny allein schon 20)) getrunken worden sind, kam uns das Ziel immer näher. Somit wurde Mitte Januar die 500 Flaschen-Marke geknackt. Doch mit der Zeit sahen wir ein, dass der immense Konsum von Spezi dem Genuss schadete. Dies führte sogar dazu, dass wir einige Mitglieder in unsere sogenannte „Rente“ schicken mussten. 

Die restlichen Spezi-Freunde waren angetrieben vom Spaß am Öffnen der Flaschen. Um ein möglichst explosives Öffnungsgeräusch hervorzurufen, wurden Gegenstände verschiedenster Art und unterschiedlichste Techniken angewandt.
Die Bezahlung organisierten wir in unserer Whatsapp-Gruppe, in der unser „Chef“ Marcel Aberle immer die aktuelle Kastensituation schilderte. Besorgt wurden die Kästen in unseren Freistunden oder den Mittagspausen bei unserem geliebten Supermarkt am Bernecksportplatz. Für diese Beschaffung entwickelten wir verschiedenste Techniken, um Kästen zu tragen, und stellten manch einen Rekord auf, wie viele und wie schnell man diese tragen kann. Diese konventionelle Beschaffung zu Fuß wurde an manchen Tagen zum Glück von unseren 18-jährigen Fahrern per PKW übernommen.
Anfang März schrieben wir an die Paulaner-Brauerei und baten sie um Unterstützung, doch leider erhielten wir nie eine Antwort. Dies hielt uns aber nicht davon ab, auf unser Ziel hinzuarbeiten, und wir erreichten bis zum 17. März 881 Flaschen. Doch nun machte Corona auch uns einen Strich durch die Rechnung und wir könnten bis zum 25. Juni nicht mehr in unseren Oberstufenraum. Allerdings bereiteten wir uns zuhause vor, indem wir die restlichen 6 Kästen außerhalb der Schulzeit tranken und diese an diesem Tag in unseren Raum stellten. Nun war unser Ziel erreicht und der Platz im Raum auch aufgebraucht. Am 7. Juli trafen wir uns wieder, um den Raum von den Flaschen zu befreien (was nur 15 Minuten dauerte) und fuhren sie mit dem Anhänger zum Getränkemarkt. Dort erwartete uns aber das Übel, denn wir hatten genau eine Flasche zu viel gesammelt. Trotzdem erhielt unsere Eine-Welt-AG das Pfand von 1001 Flaschen Spezi, welches 150,58 € betrug. Und wenn wir nicht gestorben sind (an Diabetes), trinken wir noch heute Paulaner Spezi.
Marcel Aberle (Jgs. 12)
Einmalige Raumgestaltung