Im FoyerIm Foyer konnte man in diesem Jahr am deutsch-französischen Tag riesige Schlangen beobachten. Ein großes Gedränge überfüllte die Essensausgabe im Foyer. Viele Schülerinnen und Schüler informierten sich mit den Plakaten, die im Vorfeld von uns, den 9. Klassen, gestaltet worden waren, über „Mauern und Brücken“. Auch die Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft war ein wichtiger Teil der Ausstellung. Nicht nur Informatives, auch Dekoratives schmückte das Foyer wie eine große Anzahl von Luftballons.
Der deutsch-französische Tag wurde 2003 anlässlich des 40. Jahrestages des Elyseé-Vertrags geschaffen, der am 22.Januar von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterzeichnet wurde. Dieser Freundschaftsvertrag beendet eine lange „Erbfeindschaft“ und stand am Beginn einer Entwicklung, die aus Deutschland und Frankreich enge Partner machte.



Großes Andrang an der Theke

Wir Französischschülerinnen und –schüler fahren dieses Jahr nach Avignon zu einer Drittortbegegnung. Diese steht unter demselben Thema wie der deutsch-französische Tag: „Mauern trennen, Brücken verbinden“. Das eingenommene Geld wollen wir dort für verschiedene Aktivitäten und Ausflüge, wie z.B. die Besichtigung der Pont du Gard oder eine Fahrt ans Meer nutzen.
Schon Anfang des Jahres haben wir uns deshalb in Gruppen mit verschiedenen Aufgaben aufgeteilt. Diese mussten sich beispielsweise um Dekoration, Technik oder das Essensangebot kümmern. Die Essensgruppe organisierte den Einkauf der benötigten Lebensmittel und bestimmte, wer Crêpesteig & Co mitbringen muss.
Am Freitagmorgen haben wir als Erstes unsere Theke und die Musikboxen aufgebaut und die Plakate für unser Quiz aufgehängt. Anschließend dekorierten wir das Foyer in den deutsch-französischen Farben und wir sangen Frau Schottenbauer ein Geburtstagsständchen, da sie an diesem Tag Geburtstag hatte. Außerdem bereitete die Schüler der Essensgruppe das Essen vor, so stapelten sie z.B. die Sandwiches und schnitten den Schinken für die Galettes. „Es war anstrengend“, gab Pia zu, „aber die Mühen haben sich gelohnt und die Stimmung war die ganze Zeit gut“.
Denn auch dieses Jahr gab es viele verschiedene Essensangebote. So boten wir erstmals Galettes, Berliner und Pain au chocolat, eine Art Schoko-Croissant, an. Als warmes Essen verkauften wir Crêpes und Sandwiches. Für den kleinen Hunger boten wir Madeleines an, zur Stärkung gab es Kaffee.
CrépesIn der Aula fand für alle 6.-10.Klassen ein Kahoot-Quiz statt. Bei den 31 Fragen konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Wissen über Frankreich punkten. Um den Gewinner festzustellen, mussten die Teilnehmer auch noch einen Fragebogen ausfüllen. Hierbei ging es um das diesjährige Thema „Mauern trennen, Brücken verbinden“. „Viele Klassen“, so Max, „hatten allerdings nur eine Stunde Zeit für die Ausstellung, das Quiz und das Essen, das war oft zu wenig“. Die Schülerinnen und Schüler hatten beim Quiz die Chance, eine Freikarte für den Europapark zu gewinnen. Der glückliche Gewinner unseres Quiz wurde Nikolas Kopp aus der 10a.
Der Tag verlief sehr erfolgreich, es wurde fast alles verkauft, denn die Teamarbeit war sehr gut. Insgesamt haben wir 220€ Umsatz gemacht. Außerdem gab es eine rege Teilnahme an dem Quiz und es wurden viele Fragebögen abgegeben. „Am Ende hatten wir mehr verkauft als erwartet“, berichtete Johanna. „Wir mussten sogar noch neuen Crêpe-Teig anrühren, weil die Nachfrage so groß war.“
Im Gegensatz zum letzten Jahr war die Planung des Tages wesentlich einfacher und routinierter. Wir wussten, was letztes Jahr gut angekommen war und was nicht. Es gab auch einige Neuerungen wie z.B. den Verkauf von Galettes und Pain du chocolat oder den Gewinn eines Europapark-Gutscheins. So wurde der deutsch-französische Tag ein voller Erfolg.
Gemeinschaftsarbeit der Klasse 9d

Nikolas Kopp und die Schüler der Quiz-Gruppe