Busschule Wie in den vergangenen Jahren stand zu Beginn des neuen Schuljahres bei den Schülern der 5.Klassen des Gymnasiums Schramberg die "Bus-Schule" auf dem Stundenplan.Ziel der "Bus-Schule" ist es zum einen, die Sicherheitsregeln im Schulbusverkehr zu erlernen, aber auch zu erfahren, wie man durch eigenes Verhalten als Schüler gewisseStresssituationen vermeiden kann. Das Schulbustraining erfolgte in den drei 5.Klassen jeweils in zwei Doppelstunden und wurde vom Leiter des SBG-Kundencenters Bernhard Schirling mit Unterstützung durch einen erfahrenen Busfahrer durchgeführt. Im Praxisteil hatten die Schüler die Möglichkeit, den Platz des Busfahrers einzunehmen, und konnten so erkennen, was dieser sieht oder was er auch nicht sehen kann.




BusschuleAuch konnten die Schüler durch eine Selbsterfahrung feststellen, dass das Einsteigen ohne drängeln nicht nur schonender, sondern auch schneller abläuft.
Höhepunkte waren zwei Bremsversuche mit ca. 45 Km/h. Eine bereitgestellte alte Schultasche rutschte bis in das vordere Drittel des Busses. Die Auswirkungen der Vollbremsung waren trotz Ankündigung deutlich spürbar.
Erstaunt waren die Schüler über die tatsächliche Zahl (627) der zu befördernden Bus-Fahrschüler am Gymnasium Schramberg. Mit einer solch hohen Zahl hatten nur wenige Schüler gerechnet. Im folgenden Klassengespräch konnten die Schüler die ersten Eindrücke der bisherigen Busfahrten wiedergeben. Gezielt wurden auch Fragen der Schüler beantwortet. Während es für die einen "echt cool" ist, mit dem Bus zu fahren, finden es andere eher stressig. „Diese ersten Erfahrungen sind uns sehr wichtig, so wissen wir, wie es auf den einzelnen Linien läuft, und können falls erforderlich auch manche Schwachstellen beheben“, betont Bernhard Schirling, der bereits seit 2003 die "Bus-Schule" in Schramberg betreut. „Es sei jedoch auch wichtig zu vermitteln, dass nicht alle Erwartungen erfüllt werden können“, ergänzt Schirling.