Das SamsEine gewöhnliche Woche war es bisher für Herrn Taschenbier, eine, wo man am Dienstag Dienst tut, es am Donnerstag gewittert und man am Freitag frei hat. Bis am Samstag – logisch – ein Sams erscheint, rothaarig, blaugepunktet, dass das Leben von Herrn Tischbein gehörig aus der altgewohnten Bahn wirft. Denn so ein Sams ist nicht ohne, ist lebensfroh und lacht gerne, lässt sich nichts sagen und singt lauthals, reimt spontan und versteht vieles eulenspiegelerisch wortwörtlich. Aber es erfüllt auch Wünsche. Eine echte Herausforderung für so einen ängstlichen Büromenschen wie Herrn Tischbein. Das Sams bricht sein festgefahrenes Leben auf, verschafft ihn Freiheiten, denen er anfangs ängstlich begegnet. Doch mit der Zeit fängt Herr Tischbein an, diese neue Freiheit zu genießen.



Das bekannte Buch „Ein Woche voller Samstage“ von Peter Maas auf der Bühne zu sehen, ist immer wieder ein unterhaltsamer Spaß, so auch bei dieser Aufführung, wo das Unterstufen-Ensemble unter der Leitung von Susanne Dobler und Elke Hilt mit viel Spielfreude und Unbekümmertheit das befreiende Chaos entfacht, das das Sams mit kindlicher Naivität anrichtet. Ob beim Einkauf, im Büro oder in der Schule, das Sams lässt die Vorgesetzten und Chefs an ihrer Wahrnehmung zweifeln und am Ende haben die Untergebenen alle frei.
Dass viele Rollen doppelt besetzt waren, belebte das Spiel genauso wie das ungezwungene Auftreten aller Akteure, was der Aufführung eine gewisse Leichtigkeit verlieh.
Ein großes Vergnügen kurz vor den Ferien, wo man bald selbst – ganz ohne Sams – befreit aufleben kann.

EröffnungsszeneImmer Ärger mit Frau Rosenkohl









Im KaufhausIm Büro









In der SchuleLetzte Wünsche