VortragAuch wenn sie schon seit längerem wieder in ihrer Heimat sind: Wie prägend die Erlebnisse in Südamerika für Ronja Bihlmaier, Janina Steinwandel, Lisa Brüstle und Niklas Dietz gewesen sind, wurde jedem deutlich, der bei dem Info-Abend der Eine Welt-AG ihren Vorträgen zuhörte. Alle vier erzählten eindrücklich von ihrer Tätigkeit als FSJler, wobei Janina in Chachapoyas (Peru) tätig war und die anderen drei in Santa Cruz (Bolivien). Alle haben sich um Kinder gekümmert, die aus sozial schwierigen Situationen kommen, doch jeweils auf andere Weise. Ronja arbeitete mit ihnen in dem Künstlerkollektiv „ARTErias Urbanas“, bot Kunstkurse für Kinder an und beteiligte sich an Künstlerprojekten. Janinas kümmerte sich im Kinder- und Jugendrechtsbüro „Demuna“ um Unterhaltsstreitigkeiten, engagierte sich schulisch in der Gewaltprävention, gab Englischkurse und arbeitete im Altersheim.



Im Kinderheim „Virgen de Fatima“ unterstützte Lisa vor allem die Arbeit der Erzieherinnen, bot Einzelbetreuung an und richtete eine Kinderbibliothek ein. Auch Niklas' Tätigkeit in der „Fundación Niño Feliz“ umfasste vielfältige Tätigkeiten wie die Mithilfe in den Mensen oder Musik- und Englischkurse. So verschieden ihre Arbeit auch war, eine Erfahrung haben alle vier gleichermaßen gemacht: Obwohl die Menschen dort unter ärmlichen Verhältnissen leben müssen, zeigen sie eine Lebensfreude und Herzlichkeit, die alle vier FSJler immer wieder auf´s Neue beeindruckte. Und alle vier bestätigten, dass dieses Jahr in Südamerika nicht nur erlebnisreich und aufregend war, sondern dass die Erfahrungen und Herausforderungen dieser Zeit sie auch persönlich bereichert haben.