VollversammlungDie Republik Berneckküste entwickelt sich zu einem florierenden Staat, schon am Tag nach der Staatsgründung setzte ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. So berichten viele Firmen von steigenden Umsatzzahlen, was auch daran liegen kann, dass sie vermehrt um Kunden werben. Überall in den Gängen tauchen jetzt fliegende Händler auf, die ihre Waren den Passanten anpreisen. Sie treffen dabei immer öfter auf Touristen, so fand auch der Bürgermeister der benachbarten Gemeinde Schramberg, Thomas Herzog, den Weg in den neuen Anrainerstaat.
Ein Banküberfall erschüttert kurz die junge Republik.


Doppelhochzeit auf dem Standesamt

Maskierte Täter, gänzlich unbewaffnet (und nach Rücksprache mit der Schulleitung), stürmten die Bank, ihr Vorhaben konnte aber durch das beherzte Eingreifen des Bankpersonals vereitelt werden.
Nicht nur die Geschäfte, auch die Behörden verzeichnen einen wachsenden Zulauf, ein durchaus zwiespältiger Befund. So freut es sicher jeden, dass im Standesamt immer mehr Paare den Bund fürs Leben schließen, die Bevölkerung ist von einem regelrechten Hochzeitsfieber erfasst worden. Weniger erfreulich ist die Klagefreude, mit der sich das Gericht konfrontiert sieht. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen die neuen juristischen Möglichkeiten und reichen aus nichtigen Anlässen Klage ein. „Wir haben einen der stressigen Jobs des Landes“, so ein Vorsitzender Richter. Diese und andere Schwierigkeiten bewogen dann auch die Regierung, vertreten durch den Kanzler Stephan Orell und der Abgeordneten Rosa-Maria Schneider, dazu, eine Vollversammlung einzuberufen, um auf einige wichtige Grundsätze des Zusammenlebens, wie den Respekt vor Amtspersonen jüngeren Alters, hinzuweisen, aber auch um an wichtige Regeln vor allem beim Wareneinkauf zu erinnern. Man könne, so Kanzler Stephan Orell, jederzeit die öffentlichen Parlamentssitzungen in der Aula besuchen.
Doch die meisten ziehen stattdessen lieber durch die Läden, wo man erstaunliche Entdeckungen machen kann. So kommen in einigen Bistros handtellergroße Herdplatten und funktionsfähige Miniherde zum Einsatz und im Foyer flimmern inzwischen Werbespots über den Bildschirm. Die Mitarbeiter des Infopoints greifen des Öfteren spontan zur Gitarre und singen Klassiker der Lagerfeuermusik und die „Straßenmusiker“ erfreuen mit öffentlichen Proben. Selbst das Wetter ist dem neuen Staat gesonnen.

Sonnenbeschirmter ZollHenna-Tattoo







PizzaöfchenGravieren eines BechersEin Werbefilm entsteht









BrätereiÖffentliche Probe






Hot dogWraps












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