FridolinDie Namensfindung ist ja schon bei Menschenkindern schwierig, bei einer Schildkröte kann sie noch aufwändiger sein, wenn eine ganze Schule dabei mitreden darf. Schon vor Wochen waren die Schülerinnen und Schüler, aber auch alle Lehrkräfte aufgefordert worden, Namensvorschläge einzureichen; 91 kamen so zusammen. Der Fachschaft Biologie oblag jetzt die verantwortungsvolle Aufgabe, zuerst die (hoffentlich) nicht ernst gemeinten Namenswünsche auszusortieren, um sich dann in einem langen Diskussionsprozess auf einen Namen zu einigen. Nach Wochen war er gefunden: Fridolin soll unsere bisher namenlose Schildkröte heißen.






Ihr Einzug lag da schon einige Zeit zurück. Die Einrichtung einer Schildkrötenanlage im Schaubereich der Biologie begann nach den Weihnachtsferien: Neben dem Aquarium wurden eine Terrarium und ein Aquarium aufgebaut, miteinander verbunden und eingerichtet. In den Osterferien zog dann der neue Bewohner ein: eine Moschusschildkröte im Alter von 18 Jahren und damit schon ausgewachsen. Ihre Verwandten bewohnen die sumpfigen Gebiete in tropischen Ländern und können bis zu 60 Jahre alt werden. Das heißt, dass unser Fridolin noch viele Schülergenerationen an sich vorbeiziehen sehen wird.