GruppenbildDie Ausrede „Keine Ahnung, ich versteh nur Spanisch“ konnte in der Woche vom 22.10 bis zum 27.10.2017 nicht immer verwendet werden. Denn genau das war es, was von dem Spanischkurs der 12. Klasse des Gymnasium Schrambergs erwartet wurde: Spanisch zu verstehen und im Idealfall auch noch zu sprechen, da die Studienfahrt der „Spanier“, wie auch die Jahre zuvor, in die Hauptstadt Madrid ging. Dort wurden sie unter anderem von ihren begleitenden Lehrerinnen Frau Ruth Bihlmaier und Frau Mirjam Kommer-Fuoß dazu angeregt, sowohl in ihren Gastfamilien als auch während der Führungen in den Museen und der eigens vorbereiteten Vorträgen, ihre Spanischkenntnisse anzuwenden und zu verbessern.



Bereits der erste Abend versprach eines der absoluten Highlights der Reise: das Spiel von Real Madrid CF gegen den SD Eibar, welches Madrid mit einem 3:0 Sieg für sich entschied.
GruppenbildIn den folgenden Tagen bot sich dazu noch die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Stadion Santiago Bernabeus zu schauen, genauso wie hinter die Kulissen der spanischen Königsfamilie im Palacio Real. Die Erkundung der Innenstadt Madrids, auch bekannt als Madrid de los Austrias, konnte auf eigene Faust unternommen werden, wohingegen die Besichtigungen des Museo del Prado und des Reina Sofia von einem Guide geführt wurden.
Des Weiteren besuchte der Spanischkurs die ehemalige Hauptstadt Spaniens, Toledo, welche mit ihrer Kathedrale und ihrer Synagoge beeindruckende Relikte der Zeit der muslimischen Herrschaft über die iberische Halbinsel beherbergt. Nach der Möglichkeit, die kleinen, verwinkelten Gassen der historischen Stadt in kleinen Gruppen zu besichtigen, traf sich der Kurs schließlich wieder, um das Museumshaus des Künstlers El Greco gemeinsam zu besuchen.
Wie auch schon in den Tagen zuvor, trug das sonnige Wetter erheblich dazu bei, die gelassene Stimmung Spaniens auf sich wirken zu lassen, sei es in den gemütlichen Kaffees oder den regelmäßig auftauchenden Grünanlagen.
Auch abends bot sich den Schülern und den Lehrerinnen ein abwechslungsreiches Angebot: Egal ob beim Flamencoabend, dem Besuch einer Bar oder dem Abstecher zum Karaoke, für jeden Geschmack war etwas dabei. Wobei bei Letzterem vielmehr der Spaß im Vordergrund stand als tatsächliches Können.
So endete auch der letzte Abend der ereignisreichen Reise in einer Bar, um sich gemeinsam von der Wärme und der spanischen Gastfreundlichkeit zu verabschieden. Am Ende war der Spanischkurs nicht nur um einige Vokabeln, sondern auch zahlreiche und unvergessliche Erinnerungen reicher.

Tabea Marte und Annika Kopp