Einführung in die einzelnen StationenDer industrielle Sektor hat sich in der Zeit des digitalen Umbruchs rasend schnell grundlegend gewandelt, eine Entwicklung, die noch lange nicht zu Ende ist. Der nächste Übergang, der von Industrie 3.0 zu 4.0, steht unmittelbar bevor. Haben Roboter schon längst einfache, körperlich belastende oder gefährliche Arbeiten für den Menschen übernommen, ob in der Fertigung oder in der Logistik, so wird es in naher Zukunft darum gehen, die einzelne Elemente im Produktionsablauf miteinander zu vernetzen und sie lernfähig zu machen, so dass sich selbst steuernde und optimierende Einheiten entstehen. Den Schülerinnen und Schülern die heutige, aber auch die zukünftige Produktionsweise näherzubringen, zu diesem Zweck ist der MINT-Truck für einige Tage an unsere Schule gekommen. Im Inneren erfuhren sie Grundlegendes über die heutige industrielle Fertigung und konnten dann an verschiedenen Stationen selbst einzelne Produktionsschritte steuern oder gestalten. So machten sie sich daran, das Gesicht des Mitschülers als 3D-Modell einzuscannen, einen Roboter zu programmieren, sodass dieser die vorgegebene Aufgabe bewältigen konnte, oder eine kleine Produktionsstraße digital zu steuern. Faszinierende Einblicke in neue Möglichkeiten boten auch die Virtual Reality-Brille oder der eigene Geschicklichkeitstest mit einem Operationsbesteck für minimalinvasive Eingriffe. Darüber hinaus hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über Berufsfelder zu informieren und sich so begeistern zu lassen für einen Job in der Industrie von morgen.

An der ProduktionsstraßeEinscannen eines Gesichts