Im ZugabteilEmil Tischbein muss in die große Stadt Berlin zur Großmutter, 140 Mark hat er für sie dabei und „140 Mark sind für sie wie eine Million für Reiche“. Dies hart erarbeitete Geld wird ihm im Zugabteil gestohlen, er weiß von wem, steigt mit dem Dieb vorzeitig aus dem Zug aus und befindet sich, einsam und verloren, inmitten von Berlin. Quer durch die Metropole führt seine Verfolgungsjagd, doch er bleibt nicht lange alleine. Er lernt Gustav kennen und schon bald füllt sich die Bühne mit immer mehr Detektiven, denn allen ist klar, dies ist „ein Fall von großer Dimension!“, sind sie doch alle arm und können deshalb verstehen, was der Diebstahl für einen wie Emil bedeutet.




Die Verfolgung beginntMan einigt sich, sehr wichtig, auf eine Parole und richtet, nicht weniger wichtig, eine Telefonzentrale ein – jetzt kann die Verfolgung beginnen, erst versteckt, dann offen, bis der Täter, ein Kinderhasser namens Grundeis, dingfest gemacht wird und die Großmutter Emil endlich in ihre Arme schließen kann.
Die bekannte Geschichte von Erich Kästner einmal anders: auf der Bühne, mit Musik und Lyrik - das war eine sehr dynamischen Inszenierung, die die Theater-AG der 6. und 7.Klasse unter der Leitung von Susanne Dobler und Elke Hilt dem Publikum bot. Schnelle Umbauten, der beständige Wechsel von Musik und Spiel, aber vor allem das engagierte Agieren der Schauspieler machten die Aufführung zu einem äußerst kurzweiligen Vergnügen. Hier war immer etwas los: Es wurde verfolgt und beraten, gerangelt und entkommen, geplant und überführt. Lautstark wurde die Parole geschrien, einfühlsam der Zauber von Berlin beschrieben. Alles inmitten eines liebevoll gestalteten Bühnenbildes, das Manuela Weber zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern erarbeitet hat. Die Schauspielerwechsel, die meisten Rollen waren mehrfach besetzt, verliefen fast unmerklich, ein jeder verkörperte seine Rolle überzeugend und mit viel Freude am Spiel. In der Bigband, dirigiert von Johannes Romer, fanden sie eine ideale Unterstützung und als alle Beteiligten zum Abschluss als Polonaise durch den Zuschauerraum zogen, wollte der Applaus des Publikums kein Ende nehmen.


Die DetektiveEmil und seine CousineVor Gericht












Die Detektive werden berühmtGrundeis ist verhaftetApplaus