GruppenbildWir, die Französischgruppe der Klassen 9a/b des Gymnasiums Schramberg, begaben uns Anfang April mit unserer Französischlehrerin Elisa Gottschalk und Sportlehrer Herrn Noack nach Camaret sur Mer, eine kleine Hafenstadt in der Bretagne. Dort trafen wir eine französische Schulklasse des Collège la Sablière in Quimper, die wir vorher schon als Brieffreunde hatten kennenlernen dürfen. Nach unserer 17-stündigen Anreise mit dem Bus bezogen wir zunächst unsere Zimmer und holten dann die Franzosen an der nahegelegenen Bushaltestelle ab. Danach gingen wir gemeinsam zum Strand. Nach der Rückkehr in unsere schon etwas in die Jahre gekommene Jugendherberge gab es Abendessen und anschließend wurden alle Schüler für das Programm der darauf folgenden Tage in drei deutsch-französische Gruppen eingeteilt.



Neu eingekleidet fürs SegelnAm verregneten Dienstagmorgen ging eine Gruppe nach dem Frühstück segeln, die beiden anderen Gruppen lernten bei einer Stadtrally den Ort Camaret besser kennen. Nach dem Mittagessen ging eine andere Gruppe segeln. Die gelben Regenanzüge fanden nicht bei allen Schülern Gefallen, das Segeln machte uns jedoch allen großen Spaß. Beim Abendessen stärkten sich alle für das Abendprogramm, welches ein Gemeinschaftsspiel war. Nach ein paar Stunden Schlaf ging es am nächsten Morgen auch für die letzte Gruppe zum Segeln. Währenddessen besserten die restlichen Schüler ihre Deutsch-französische GruppenarbeitSprachkenntnisse bei einigen Spielen auf. Am Nachmittag machten wir alle zusammen eine Wanderung durch die Dünen entlang der Steilküste, um anschließend am Strand die Aussicht aufs Meer zu genießen. Am Donnerstag bauten wir Sandskulpturen am Strand und lernten mit Hilfe eines Kompasses die Lage verschiedener Orte zu bestimmen. Am letzten Abend fand als Ausklang der Woche noch eine kleine Party statt. Neben den Freizeitaktivitäten und Sprachspielen arbeiteten wir während der Woche an einem Projekt zum Thema Umweltschutz. Die Ergebnisse der einzelnen Gruppen wurden am Freitag vor der Abreise präsentiert.
Nachdem die Busse beladen worden waren, versammelten sich alle Teilnehmer vor der Herberge, um sich zu verabschieden. Dabei wurden noch einige Handynummern ausgetauscht, die letzten Erinnerungsfotos geschossen und schließlich dem Bus der Franzosen hinterhergewunken. Es war eine tolle Erfahrung für uns, unsere französischen Brieffreunde kennen zu lernen und mit ihnen Französisch zu sprechen. Wir haben uns alle super verstanden und großen Spaß miteinander gehabt. Es war eine spannende und witzige Woche, die für unsere Klassengemeinschaft sehr wichtig war und die wir nicht vergessen werden.
Thalia Fehrenbacher und Jule Herrmann
Unser Segelschiff