Gruppenfoto mit BananenAm 16. März 2017 fand in Karlsruhe die erste Fairtrade-Schülerakademie Baden-Württembergs statt. Diese besuchten auch vier Schüler des Gymnasiums Schramberg und Herr Oelgeschläger, ein Lehrer des Gymnasiums. Die Fairtrade-Schülerakademie thematisiert, was man selbst zum Fairen Handel beitragen kann und wie eine Schule „Fairtrade-School“ werden kann. Um diese Auszeichnung zu bekommen, muss die Schule gewisse Kriterien erfüllen, wie z.B. eine AG zu haben, die sich mit dem Thema beschäftigt oder mindestens zwei Fairtrade-Produkte zum Erwerb anbieten, was das Gymnasium Schramberg schon beides erfüllt. Genaueres konnte man im Workshop „Fairtrade-School ganz konkret“ erfahren. In anderen Workshops lernte man z.B., wie der faire Handel vor Ort wirkt oder wie eine Schule global gestaltet werden kann. Vor diesen Workshops wurden die Schüler in einem großen Saal begrüßt.



"Global Playerz"Auf der Bühne wurden Mira Eberz, die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg, und Philipp Keil von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg interviewt. Anschließend gab es ein Grußwort von Klaus Stapf, dem Bürgermeister von Karlsruhe. Er forderte alle dazu auf, sich darum zu bemühen, dass alle Menschen die gleichen Chancen haben können und erinnerte daran, dass die Welt uns allen gehört und man offen sein sollte, anstatt Grenzen und Zäune zu bauen. Darauf folgte das für die Klassen 5-7 konzipierte Musical „Global Playerz“. Es thematisiere, wie die „unfair“ gehandelte Produkte uns persönlich betreffen können, wie es den Menschen, die diese anbauen und dort leben, wirklich geht und was wir dagegen tun können. Man könnte zum Beispiel seinen Fleischkonsum reduzieren, da mehr als ein Drittel Getreide nur für die Fleischindustrie angebaut wird und das oft in sehr armen Ländern, in denen Menschen aus ihren Dörfern vertrieben werden, damit dort Futter angepflanzt werden kann. Nach dem Mittagessen fanden weitere Workshops statt. Einer davon war „Wie bringt man Fairtrade an Schulen?“, bei dem eine Schule von ihren positiven Erfahrungen berichtete, einen eigenen Weltladen zu betreiben.
Rahel Koch (9a)