Tourismusboom kurz vor dem Staatsende

An der GrenzeLange Schlangen vor der Visumabfertigung, Gedränge vor dem Exchange-Schalter – der Andrang der ausländischen Gäste am letzten Landestag übertraf die Erwartungen. Ausgestattet mit der Berneckmark stand allen Touristen das vielfältige Angebot offen, das dieser Staat zu bieten hat. Allein das kulinarische Angebot beeindruckte: Crêpes und Burger, Bratwürste und frische Salate, Donuts, Kaffee, Waffeln, Hot Dogs, Popcorn, Karamellgebäck, Wraps, Milchshakes, Sandwiches, Smoothies, Desserts und andere Süßigkeiten – hier kam jeder auf seinen Geschmack.




Ein Banküberfall, fliegende Händler und Andrang auf dem Standesamt

VollversammlungDie Republik Berneckküste entwickelt sich zu einem florierenden Staat, schon am Tag nach der Staatsgründung setzte ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. So berichten viele Firmen von steigenden Umsatzzahlen, was auch daran liegen kann, dass sie vermehrt um Kunden werben. Überall in den Gängen tauchen jetzt fliegende Händler auf, die ihre Waren den Passanten anpreisen. Sie treffen dabei immer öfter auf Touristen, so fand auch der Bürgermeister der benachbarten Gemeinde Schramberg, Thomas Herzog, den Weg in den neuen Anrainerstaat.
Ein Banküberfall erschüttert kurz die junge Republik.


Die Welt hat einen neuen Staat!

Ansprache der PräsidentinWenigstens für vier Tage. Nach der morgendlichen Grenzziehung mithilfe von Absperrband und der Einrichtung von Zollstationen war die Republik Berneckküste Realität geworden. In ihrer Rede bei der Gründungsveranstaltung in der Aula erinnerte die Präsidentin des neuen Staates Vera Petri an das Engagement der vielen Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte, die diesen Staat erst möglich gemacht haben. Wahlen wurden vorbereitet und durchgeführt, Gesetze im Parlament diskutiert und verabschiedet, Firmen gegründet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. „In diesem Staat gibt es nichts, was es nicht gibt“, so Vera Petri.




3-Bälle-Turnier der Mittelstufe

Das Segerteam alpha-nineteen Floorball, Basketball und Volleyball - am vergangenen Mittwoch konnten sich die 8. und 9. Klassen in diesen drei Mannschaftssportarten vollkommen austoben. Jede Klasse durfte ein Team stellen, das gegen die anderen antrat. Da die Schiedsrichteraufgaben von Mitschülern übernommen wurden, waren neben spielerischem Können Regelkenntnisse und Fairness gefragt. Im Finale erkämpfte sich das Team alpha-nineteen der 9a gegen die Pferdinators der 9c den ersten Platz. Das Team no name der 9c kam auf den dritten Platz. Neben Ruhm und Ehre gab es für das Gewinnerteam einen Fußball und 28 Kugeln Eis, die vom Sportgeschäft Sport Walter und der Schramberger Eisdiele Rino spendiert wurden.
Regina Rüf




Anika Kirsch und Regina Rüf als Verbindungslehrerinnen gewählt

Anika Kirsch und Regina RüfNur hier haben die Schülerinnen und Schüler die Freiheit der Lehrerwahl, denn die Verbindungslehrer werden von dem Schülerrat der Schule bestimmt. Nach vielen Jahren engagierter Tätigkeit haben die Lehrer Felix Noack und Elke Hilt sich entschlossen, aus diesem Amt auszuscheiden. Beide haben während ihrer Zeit entscheidend dazu beigetragen, die Arbeit der SMV neu zu strukturieren. Fünf Lehrerinnen stellten sich als mögliche Nachfolgerinnen zur Wahl, der Schülerrat entschied sich für Anika Kirsch und Regina Rüf, die seit diesem Schuljahr an unserem Gymnasium ihre Lehrtätigkeit aufgenommen haben und ab dem nächsten Schuljahr die Arbeit der SMV unterstützen werden.






Er heißt Fridolin!

FridolinDie Namensfindung ist ja schon bei Menschenkindern schwierig, bei einer Schildkröte kann sie noch aufwändiger sein, wenn eine ganze Schule dabei mitreden darf. Schon vor Wochen waren die Schülerinnen und Schüler, aber auch alle Lehrkräfte aufgefordert worden, Namensvorschläge einzureichen; 91 kamen so zusammen. Der Fachschaft Biologie oblag jetzt die verantwortungsvolle Aufgabe, zuerst die (hoffentlich) nicht ernst gemeinten Namenswünsche auszusortieren, um sich dann in einem langen Diskussionsprozess auf einen Namen zu einigen. Nach Wochen war er gefunden: Fridolin soll unsere bisher namenlose Schildkröte heißen.





Den „Herr der Diebe“ fesselnd auf die Bühne gebracht

Die DiebesbandeEin einfacher Auftrag: Finden Sie unsere Nichte! In Venedig soll sie leben, auf der Straße, unter Dieben. Ein gutes Zuhause werden sie ihr bieten, so Onkel und Tante. Und so macht sich der Privatdetektiv auf die Suche nach diesem Mädchen, taucht zusammen mit dem Publikum ein in eine ihm unbekannte Welt, trügerisch, geheimnisvoll, zauberhaft. Schon der nächste Coup der Diebesbande verwundert: Sie sollen einen Flügel stehlen, aus Holz gefertigt, wertlos, doch für viel gutes Geld. Ein Abenteuer beginnt, in dem man Händler begegnet, die Käufer täuschen, einen Meisterdieb, die noch nie irgendwo eingebrochen ist, großherzige Damen, engstirnige Eltern, eine geheimnisumwitterte Insel und ein magisches Karussell. Seiten werden gewechselt, Freundschaften auf eine harte Probe gestellt und Entscheidungen fürs Leben getroffen. Vor einem beeindruckenden Bühnenbild wurde diese wendungsreiche Geschichte von dem Ensemble der Theater-AG der Mittelstufe mit so viel Elan und so temperamentvoll zum Leben erweckt, das es eine Freude war. Farbenfroh und temporeich, spannend und humorvoll haben Susanne Dobler und Elke Hilt diese venezianische Geschichte ums Erwachsenwerden inszeniert, grandios unterstützt von den Tänzerinnen unter der Leitung von Elisa Gottschalk und der Tonstudio-AG von Thomas Kuhner. Eine mitreißende Aufführung, die das Publikum bestens unterhielt.

Ein Outdoorbereich zum Lernen und Chillen

Der neue AußenbereichSeit vielen Jahren eine Brache: der Außenbereich neben der Aula. Doch dies hat jetzt ein Ende. Vor Wochen schon ist mit dem Umbau begonnen worden, nun steht die Neugestaltung des kleinen Platzes kurz vor der Vollendung. Zwei aufsteigende Sitzreihen, an ein Amphitheater erinnernd, ergänzt durch zwei Bänke bieten nun Schulklassen Platz für einen Unterricht im Freien. In der Mittagspause sollen sich hier die Schülerinnen und Schüler von der Anstrengung des Schulalltags erholen können, eine Chill-out-Area, die mit den Jahren, wenn die Bepflanzung hochgewachsen ist, noch schöner werden dürfte.






Mädchenfußball-Aktionstag: Viele kleine Fußballstars on tour!

Unsere FußballerinnenAm Mädchenfußball-Aktionstag, der am 03.05.2018 in Oberndorf stattfand, konnten 23 fußballbegeisterte Mädchen vom Gymnasium Schramberg an unterschiedlichen Stationen ihre Torschuss- und Dribbelfähigkeiten unter Beweis stellen. Die Stationen wurden durch unsere kompetenten Mentorinnen und Mentoren Alina Bantle, Samira Storz, Max Ganter und Marleen Rebmann sowie weiteren DFB Junior Coaches betreut und angeleitet. Dabei konnten die Nachwuchsfußballerinnen von den sechs Profis schon hier wertvolle Tipps abstauben.


Schramberger Gymnasiasten präsentieren Forschungsergebnisse

Auf der JurytagungVera Petri und Noa Bihlmaier vom Gymnasium Schramberg haben ihr Forschungsprojekt vor der Jury des Bundesumweltwettbewerbs (BUW) in Kiel vorgestellt. Die Schüler hatten sich in Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Tuttlingen, nach der erfolgreichen Teilnahme beim Regional und Landeswettbewerb von Jugend forscht, mit einer schriftlichen Ausarbeitung für die Endrunde der Besten des bundesweiten Wettbewerbs qualifiziert. Beim Bundesumweltwettbewerb bewerben sich, laut Pressemitteilung, Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet mit Forschungsarbeiten zu Umweltthemen. Das Besondere: Allein die Ergebnisse reichen nicht – die Schüler müssen auch Lösungsvorschläge für das ökologische Problem, mit dem sie sich oft mehrere Jahre lang beschäftigt haben, liefern. Die vielversprechendsten Ansätze schaffen es in die „Endrunde der Besten“. Dazu müssen die Schüler jeweils im Frühsommer nach Kiel fahren, um dort ihre Forschungsarbeiten in einem Vortrag vor der Jury persönlich vorzustellen.



Für ein Leben ohne Kinderlähmung 630.000 Deckel gesammelt

Fünf von vielen SäckenBegonnen hatte die Deckelaktion Ende Februar nach den Fasnachtferien. Die SchülerInnen und Lehrer wurden ausreichend informiert und schon bald wurden die ersten Deckel gesammelt und abgegeben. Auch nach den Ostern- und Pfingstferien geriet die Aktion nicht in Vergessenheit und es wurden weiterhin fleißig Deckel gesammelt. Die aufgestellten Säcke füllten sich immer schneller und mussten immer öfter ausgetauscht werden. Unsere gesammelten Deckel wurden am Donnerstag, dem 21.Juni bei Remondis, einer Recycling-Firma, abgegeben. Von dem Geld, welches beim Weiterverkauf zusammenkommt, werden die Impfungen bezahlt. 1 kg entspricht 500 Deckeln, und da 1260 kg gewogen worden sind, kommen wir zu dem erstaunlichen Ergebnis von 630.000 Deckeln.

Musizieren mit dem Tablet

Beim Ausarbeiten des SongsMusik – das weiß jedes Kind – hat mit Klingen, Hören, Musizieren zu tun.
Doch oft steht, auch im Musikunterricht, das kognitive, theoretische Lernen im Vordergrund. Und mit einem Tablet?
Musikunterricht mit dem iPad hat viele Vorteile. Hörbeispiele kann jeder über Kopfhörer anhören, bei Bedarf mehrmals. Die vorinstallierte App Garageband bietet viele kreative Möglichkeiten. So können die Schüler Instrumente und ihren jeweiligen Klang kennenlernen, mit Akkord-Mustern sich bei einem Lied begleiten, eine eigene Liedbegleitung mit einer Auswahl an selbst gewählten Instrumenten oder Kombination von Instrumenten komponieren und vieles mehr.



Beeindruckt von Dresden

Über den Dächern von DresdenDer Musikkurs der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums Schramberg verbrachte vier spannende Tage auf seiner Studienfahrt in Dresden. Gemeinsam mit ihrem Musiklehrer Thomas Kuhner trafen sich die elf Schülerinnen und Schüler am Hornberger Bahnhof, um sich gemeinsam auf die Reise zu machen. Nach unserer siebenstündigen Zugfahrt kamen wir mittags gegen 16 Uhr in Dresden an. Vor dem gemeinsamen Abendessen machten wir einen kleinen Rundgang, um die Stadt etwas besser kennenzulernen. Am nächsten Tag liefen wir direkt nach dem Frühstück zur Semperoper, wo unsere Stadtführung begann. Der Stadtführer zeigte uns die wichtigsten Gebäude Dresdens, darunter den Zwinger und den Fürstenzug.

An Dramatik kaum zu überbieten – Fußballer gewinnen Kreismeisterschaft im Elfmeterschießen

Jubel beim ElfmeterschießenUnser Gymnasium Schramberg nahm am Donnerstag, dem 7.06.2018 mit 14 Schülern der Klassenstufen 6 bis 8 beim „Jugend trainiert für Olympia“ - Fußballturnier (WK III) auf dem Schramberger Bernecksportplatz teil. Im ersten Spiel traten wir direkt gegen den späteren Finalisten aus der Dunninger Gemeinschaftsschule an. Es war ein sehr hartes Spiel, das die Gemeinschaftsschule mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Im 2. Spiel ging es dann bereits um alles oder nichts. Gegen die Maximilian Kolbe-Schule musste ein Sieg her, sonst wäre das Turnier für uns nach der Gruppenphase schon vorbei gewesen. 





Bernarda Albas Haus

Die Familie AlbaSpanische Tänze versprühen Sinnlichkeit und Lebensfreude, doch hier tanzen Frauen in Schwarz, ihre Trauerkleidung, ihr Ernst und ihre Strenge ersticken schon zum Auftakt des Stückes jede Freude, jede Lust. Wie Bernarda Alba. Eine geizige, tyrannische, kalte und sittenstrenge Frau, dies macht ihre Magd (Felicia Staiger) gleich zu Anfang klar. Sie sperrt nach dem Tod ihres Mannes ihre fünf Tochter für die achtjährige Trauerzeit in ihr Elternhaus ein, so will es die Tradition, so ist es seit Generationen. Ein Hades für die Hinterbliebenen, durch den die Großmutter (Madlen Jehle) wie ein meckernder Geist wandelt.




Kein Weltrekord, aber viele Sieger!

Sieger ibeim Weltrekordversuch: die 7c„Optimale Bedingungen!“, „Zu kalt“ – die Meinungen zum Wetter gingen am Anfang der Bundesjugendspiele noch auseinander, doch mit den Stunden kam die Wärme und die Vorfreude auf die diesjährigen Wettkämpfe war sowieso von Beginn an vorhanden. Noch vor dem offiziellen Start wärmten sich die ersten auf der Aschenbahn auf und, nachdem Felix Noack den Ablauf und die Regularien kurz erläutert hatte, konnten die Spiele beginnen. Und los ging´s mit Werfen, Springen und Sprinten, die Riegenführer aus der Zehnten notierten alle Ergebnisse gewissenhaft, die Sanitäter versorgten die eine oder andere Blessur und die Tonstudio-AG sorgte für die musikalische Untermalung.



Aluminium-Projekt geht weiter

PlakatNach dem Erfolg des Projekts "Aluminium überall?" bei „Jugend forscht“ (Teilnahme am Landeswettbewerb in Stuttgart, Sonderpreis Chemie) werden Vera Petri und Noa Bihlmaier ihr Projekt nun beim diesjährigen Schüler Life Science Kongress am 13. und 14. Juni auf Schloss Beuggen präsentieren. Direkt im Anschluss fahren die beiden weiter nach Kiel, denn das Projekt wurde für die Jurytagung des Bundesumweltwettbewerbs nominiert. Von jährlich rund 300 Einreichungen werden die 20 besten ausgewählt und dürfen ihr Projekt der Jury vorstellen, die daraufhin über die Preisvergabe entscheidet. Wir wünschen Vera und Noa viel Spaß und viel Erfolg!
Birgit Santalucia





Aufführung von „Bernardas Haus“ von Frederico Garcia Lorca

PlakatAnfang Juni heißt es wieder: Vorhang auf für die Theater-AG. Zurzeit laufen die letzten intensiven Proben zu „Bernarda Albas Haus“ von Frederico Garcia Lorca.
Bernarda Albas Mann ist tot. Nach der Beerdigung verschließt Bernarda Alba ihr Haus und verordnet ihren fünf Töchtern eine achtjährige Trauerzeit. Während das Leben draußen vorbeizieht, stricken die jungen Frauen an ihrer Aussteuer und verzehren sich nach den abwesenden Männern. Als sich die jüngste Tochter Adela in den Verlobten ihrer ältesten Schwester verliebt und aus dem häuslichen Gefängnis ausbricht, kommt es zur Katastrophe …
Durch blindes Festhalten an Traditionen errichtet Bernarda eine Festung, in der sich Lebensfreude in Missgunst und Verlangen in Verlogenheit verkehren. Das Leben ihrer Töchter zerbricht, weil die äußere Fassade wichtiger ist als ein selbstbestimmtes Leben.



Parlament ändert Verfassung: Der König ist abgesetzt!

Die ersten prägnanten Ereignisse im Großprojekt Schule als Staat, welches im Juli am Gymnasium Schramberg stattfinden soll, ergaben sich bei einer öffentlichen Sitzung des durch das Schulvolk gewählten Parlaments. Die Idee, aus der konstitutionellen Monarchie des Königreiches Berneckküste, so nennt sich das Gymnasium Schramberg in der Zeit, in der es als Staat fungiert, eine repräsentative Demokratie zu machen, entstand schon im Wahlkampf der Parteien. Allerdings war es verfassungswidrig, dieses Ziel in das Parteiprogramm aufzunehmen. Der König ist ein, in der durch das Organisationsteam festgelegten Verfassung vorgeschriebenes Staatsorgan, welches den Staat nach außen hin vertreten soll. Das Königspaar wurde per Los bestimmt und dieses entfiel auf zwei Achtklässler. Dem Parlament ist es möglich, mit einer Zweidrittelmehrheit die Verfassung zu ändern. Am vergangenen Mittwoch tagten die Abgeordneten und stimmten mit zwei Gegenstimmen und einer großen Mehrheit für die Absetzung des Königs. So setzte das Parlament durch die Änderung der Verfassung ein Zeichen.

Evolution of music

Singen mit MaibaumNichts weniger als eine kurze Geschichte der Musik wurde dem Publikum versprochen und so begann das Kurskonzert des Neigungsfachs Musik auch in der Urzeit, als die Menschen der Natur und sich selbst die ersten Töne entlockten: Musik mit Händen und Füßen, Schenkeln und Brust – sie bildete den Auftakt der Reise durch die Musikepochen. Die Möglichkeiten der menschlichen Stimme traten im nächsten Auftritt dazu, so stimmten die Jungen gregorianische Gesänge an. Doch mit dem Dazutreten der Mädchen erfuhr dieses geistliche Liedgut plötzlich eine sinnliche Verwandlung. Sie flochten „La Macarena“ in den männlichen Gesang ein, was den Chor zum Tanzen brachte. Und schon war man in der Renaissance, wo mit einem Mailied der Frühling begrüßt wurde, natürlich erst, nachdem der festlich geschmückte Maibaum auf die Bühne gefahren war.